IBM verkauft Embedded-Prozessor PowerPC 400

IBM verkauft die Rechte am PowerPC 400 an AMCC. Die Prozessoren werden vor allem in Produkten wie Settop-Boxen eingesetzt und sollen auch fĂĽr integrierte Netzwerk- und Speichersysteme Verwendung finden.

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

IBM verkauft die Rechte an dem Embedded-Prozessor PowerPC 400 an den Anbieter von Hochleistungs-Speicher-Lösungen, Applied Micro Circuits Corp. (AMCC). Im Kaufpreis von 227 Millionen US-Dollar enthalten sind weitere prozessorrelevante Produkte, über die allerdings bislang nichts bekannt wurde. Der PowerPC 400 wird bisher in abgewandelter Form in Settop-Boxen und Digital-Video-Produkten eingesetzt. Der Vertrieb wird an AMCC abgegeben, die Produktion bleibt aber bei IBM, die auch weiterhin den Prozessorkern als Grundlage für eigene ASIC- und SoC-Entwicklungen (System-on-a-Chip) nutzen will.

Wie die EE-Times berichtet, erwirtschaftete die PowerPC-400-Serie mit den Typen 403, 405 und 440 einen Umsatz von rund 55 Millionen US-Dollar. AMCC wird demnach etwa 70 Ingenieure von IBM übernehmen und das Design für eigene integrierte Netzwerk- und Speichersysteme verwenden. Der Verkauf des PowerPC 400 soll keinen Einfluss auf die Geschäfte mit den PowerPCs 700 und 900 haben. Diese bilden die Grundlage für Apples PowerMacs und werden weiter von IBM produziert. (mhe)