Private Breitband-Internetzugänge nehmen in den USA zu

Die Anzahl der erwachsenen US-Amerikaner, die über einen Breitband-Internetzugang zu Hause verfügen, ist seit März 2003 um 60 Prozent gewachsen.

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48 Millionen US-Amerikaner hatten Anfang März 2004 zu Hause einen Breitband-Internetzugang. Das sind 60 Prozent mehr als im März 2003, hat die Pew Internet and American Life Foundation in einer Erhebung (PDF) ermittelt. Somit haben derzeit 39 Prozent aller erwachsenen Internetnutzer einen heimischen Breitband-Zugang. Bei den Breitband-Zugangsarten haben sich die Verhältnisse verschoben: Während vor einem Jahr 67 Prozent via Kabel und 28 via DSL ins Netz gelangten, waren es Anfang März 2004 54 Prozent Kabel- und 42 Prozent DSL-Nutzer.

Der Bericht führt auch an, dass die Verteilung von Breitbandzugängen innerhalb der Bevölkerung je nach demographischer Gruppe unterschiedlich ist. Wesentliche Faktoren sind die Bildung und das Einkommen. Während 24 Prozent aller US-Amerikaner überhaupt einen schnellen Zugang haben, sind es 52 Prozent der Hochschulabsolventen im Alter jünger als 35 Jahre. Haushalte mit einem Einkommen von mindestens 75.000 US-Dollar im Jahr haben zu 47 Prozent einen Breitband-Zugang, während es unter allen Hochschulabgängern 40 Prozent sind.

Der häufigste genannte Grund für den Umstieg vom Modem war mit 36 Prozent die schnellere Verbindung; 21 Prozent haben angegeben, sie wollten schnellere Downloads und 10 Prozent, der Umstieg habe mit ihrem Beruf zu tun. 7 Prozent sagten, sie wollten jederzeit online sein und ebenfalls 7 Prozent, sie wollten gleichzeitig das Internet nutzen und telefonieren können.

64 Prozent der beschäftigten US-Amerikaner haben an ihrem Arbeitsplatz einen Internetzugang. Von diesem wiederum gegen 67 Prozent mit einer Breitbandverbindung online. 55 Prozent der US-Amerikaner haben sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz eine schnelle Internetverbindung.

(anw)