HP engagiert sich intensiver in der Unterhaltungsindustrie

Die Filmstudios Dreamworks SKG und Warner Bros. arbeiten mit dem Konzern zusammen, um Animationsfilme zu produzieren und alte Filme zu digitalisieren.

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Hewlett-Packard hat mit dem Filmstudio Dreamworks SKG und mit Warner Bros. jeweils Vereinbarungen zur Entwicklung von Techniken geschlossen, die für die Bedürfnisse von Filmstudios zugeschnitten sein sollen. HP und Dreamworks arbeiten bei der Produktion von Animationsfilmen zusammen, während Warner Bros. Hilfe für die Digitalisierung und Restaurierung alter Filme in Anspruch nehmen will, berichtet das Wall Street Journal.

HP und Dreamworks hatten Ende Januar 2002 eine dreijährige Zusammenarbeit beschlossen, in deren Rahmen HP Workstations, Server, Drucker, Netzwerklösungen und Linux-Systeme für die Produktion von Animationsfilmen liefert. Dreamworks will für die Produktion von Filmen wie Shrek 2 Computer und Speicher via Internet mieten -- ein Konzept, das bei HP "Utility Computing" heißt. Dabei müssen die Kunden nur die tatsächlich genutzten Kapazitäten zahlen. Bereits bei der Produktion des Films Sinbad: Legend of the Seven Seas hat Dreamworks voll auf HP-Produkte gesetzt.

Bei der Vereinbarung mit Warner Bros. geht es insbesondere um die Entwicklung von Techniken zur Digitalisierung des Filmarchivs. So könnten alte Produktionen wie The Wizard of Oz künftig auf DVD erscheinen. Die dafür entwickelten Techniken sollen danach auch anderen Filmstudios angeboten werden, damit diese die Qualität ihrer digitalen Filme steigern und die Filmproduktion effizienter machen können. (anw)