Roboking-Finale auf der Hannover-Messe

Im Finale des Roboterwettbewerbs der TU Chemnitz treten von zwölf Schülerteams jeweils zwei gegeneinander an. Die Roboter müssen in einem Labyrinth platzierte Infrarot-Bojen erkennen und "in Besitz nehmen".

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Von
  • Mattias Hermannstorfer

Das Finale des Roboking-Wettbewerbs findet am 23. und 24. April auf der Hannover-Messe statt. Der Sieger wird unter zwölf Schülerteams aus ganz Deutschland im K.O.-Verfahren ermittelt. Organisiert hat den Roboterwettbewerb die TU Chemnitz, die damit Schüler für ein ingenieurwissenschaftliches Studium gewinnen will. Als Hauptpreis winkt ein Sony-Roboterhund Aibo ERS-210, gestiftet vom sächsischen Wissenschaftsministerium.

Es treten jeweils zwei Roboter in einem quadratischen Labyrinth mit 2,40 m Seitenlänge gegeneinander an. Der "rote" und "grüne" Roboter starten von gegenüberliegenden Ecken und müssen dann Infrarot-sendende Bojen erkennen und mittels Knopfdruck auf ihre Farbe umschalten. Wenn ein Roboter stecken bleibt, darf man ihm unter Anrechnung von Strafpunkten ein wenig nachhelfen. Es gewinnt, wer am Ende der Spielzeit mehr Bojen auf seine Farbe umgestellt hat; die Platzierung der Bojen ist bis zum Spielbeginn geheim. Die Roboter sollen sich also möglichst gut in einer für sie unbekannten Umgebung zurechtfinden.

Die Teams erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein für die Bauteile des Roboters, nur der Microcontroller -- ein Motorola 68HC11 Prozessor mit zugehöigem "Handyboard" -- war aus Gründen der Chancengleichheit vorgegeben. Die Spannweite reicht dabei vom Legoroboter bis zu Eigenbaumodellen aus Acryl oder Aluminium. (mhe)