Ericsson übertrifft die Erwartungen

Der größte Lieferant von Mobilfunkequipment blickt wieder optimistisch in die Zukunft und erwartet im weltweiten Markt für Mobilfunkausrüstung wieder einen Zuwachs.

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Von
  • Jürgen Kuri
Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat im ersten Quartal des Geschäftsjahrs wieder einen Nettogewinn von 3 Milliarden Schwedischen Kronen (328,4 Millionen Euro) erzielt, nachdem im gleichen Quartal des Vorjahrs noch ein Verlust von 4,3 Milliarden Kronen anfiel. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 28,1 Milliarden Kronen (3,08 Milliarden Euro). Damit lag Ericsson noch über den Erwartungen der Analysten, die nach einer Erhöhung der Prognose durch den schwedischen Konzern recht hoffnungsfroh waren. Die Bruttogewinnmarge betrug laut Ericsson 44,7 Prozent.
Bei den Mobilfunknetzwerken stieg der Umsatz von Ericsson im ersten Quartal um 43 Prozent auf 24,9 Milliarden Kronen; bei Festnetzequipment ging er dagegen um 41 Prozent auf 1,2 Milliarden Kronen zurück. Ericsson, weltweit größter Lieferant von Infrastruktur für Mobilfunkbetreiber, hatte nach schweren Verlusten die eigene Handy-Produktion eingestellt und die Sparte in ein Joint-Venture mit Sony ausgelagert. Auch danach noch durchlebte der Konzern eine lange Durststrecke, die tausende von Arbeitsplätzen kostete. Nun blickt Ericsson optimistisch in die Zukunft und erwartet im weltweiten Markt für Mobilfunkausrüstung im Jahr 2004 wieder einen Zuwachs.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Ericsson in Euro
Quartal Umsatz Gewinn/
Verlust
1/01 6,18 Mrd. 66,28 Mio.
2/01 6,78 Mrd. -571 Mio.
3/01 6 Mrd. -610 Mio.
4/01 6,4 Mrd. -560 Mio.
1/02 4,6 Mrd. -588 Mio.
2/02 4,2 Mrd. -370 Mio.
3/02 3,6 Mrd. -420 Mio.
4/02 3,96 Mrd. -896 Mio.
1/03 2,80 Mrd. -383 Mio.
2/03 2,98 Mrd. -21,6 Mio.
3/03 3,10 Mrd. -423,8 Mio.
4/03 3,95 Mrd. 10,9 Mio.
1/04 3,08 Mrd. 328,4 Mio.