Neue Version des DNS-Servers BIND verfĂĽgbar
Das Internet Systems Consortium (ISC) hat die VerfĂĽgbarkeit einer neuen Version der Open-Source-DNS-Software BIND 9.3 gemeldet, die bereits DNSSEC zum Schutz der Nameserver vor bestimmten Angriffen bietet.
Das Internet Systems Consortium (ISC) hat eine neue Version der Open-Source-DNS-Software BIND herausgegeben. BIND läuft nach Angaben des ISC auf 75 % der Nameserver im Internet.
Die Beta-Version 9.3 bringt eine Fülle neuer Funktionen mit, insbesondere ist auch der Entwurf der Internet Engineering Task Force (IETF) für die DNSSEC-Protokoll-Erweiterungen implementiert. Obwohl DNSSEC erst Draft-Status hat, glaubt das ISC damit Anwendern die Möglichkeit zu geben, die Erweiterungen schon jetzt testen zu können. DNS Security Extensions bieten Public-Key-Kryptografie zur Ende-zu-Ende-Authentifizierung und Integritätsschutz, um die Nameserver vor bestimmen Attacken im Internet schützen zu können, etwa Cache-Poisoning. Allerdings sind die Erweiterungen in 9.3 standardmäßig noch ausgeschaltet.
Darüber hinaus haben die Entwickler die Konfiguration und Bedienbarkeit verbessert. Auch soll BIND nun IPv6 besser unterstützen. ISC bietet nun auch kommerziellen Support an, den Anwender rund um die Uhr per Mail oder Telefon in Anspruch nehmen können. Siehe dazu auch: (dab)
- Mitteilung des ISC