Roboking 2005: Raffzahn folgt Pfadfinder

Nachdem der Sieger des bundesweiten SchĂĽlerwettbewerbs Roboking ermittelt wurde, startet jetzt die Bewerbungsphase fĂĽr den Wettbewerb 2005.

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Von
  • Wolfgang Stieler

Nachdem am Samstag auf der Hannover Messe der Sieger des bundesweiten Schülerwettbewerbs Roboking ermittelt wurde, startet jetzt die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2005. Während die Roboter in diesem Jahr ein Labyrinth passieren mussten, sollen sie im nächsten Jahr auf einem Spielfeld verteilte Tennisbälle finden und in ihre Heimatbasis bringen. Interessierte können sich bis zum 1. Juli 2004 für die nächste Runde bewerben.

In diesem Jahr sind Schüler aus Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz als Sieger aus dem Rennen gegangen. Das Team des Albert-Schweitzer-Gymnasiums schnitt beim Finale am Wochenende auf der Hannover Messe am besten ab, teilte die Technische Universität (TU) Chemnitz mit -- ein Video des siegreichen Gefährts steht im Internt zur Verfügung. Auf dem zweiten Platz landete eine Gruppe aus Idstein (Hessen). Mit ihren selbst gebauten Robotern waren insgesamt zwölf Teams aus sechs Bundesländern angetreten.

Die Teams erhielten jeweils einen Einkaufsgutschein für die Bauteile des Roboters, nur der Microcontroller -- ein Motorola 68HC11 Prozessor mit zugehörigem Handyboard -- war aus Gründen der Chancengleichheit -- vorgegeben. Die Spannweite der angetretenen Modelle reichte vom Legoroboter bis zu Eigenbaumodellen aus Acryl oder Aluminium.

Bundesweit hatten sich 48 Schulen für den von der TU Chemnitz initiierten Wettbewerb beworben. Als Hauptpreis erhielten die Sieger einen vom sächsischen Wissenschaftsministerium gestifteten Aibo-Roboterhund. (wst)