Zwei neue Notebook-Serien von Acer

Mit der Aspire-Ethos-Serie erweitert Acer sein Notebook-Angebot um Edel-Geräte, während die Timeline-X-Geräte lange Laufzeiten und hohe Rechenleistung kombinieren.

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Acers Edel-Notebook Aspire Ethos 8943

(Bild: Acer)

Acer führt zwei neue Notebook-Serien ein: Aspire Ethos und Aspire Timeline X. Bei den edlen Aspire-Ethos-Notebooks stehen unter anderem das Design, die verwendeten Materialien sowie Multimedia-Fähigkeiten im Vordergrund. Den Anfang machen der 18,4-Zöller Aspire Ethos 8943 und der 15,6-Zöller Aspire Ethos 5943.

Beide haben zweifarbiges Gehäuse: Deckelaußenseite und Tastatureinfassung bestehen aus silbernem Aluminium, der Bildschirmrahmen und die Handballenablage dagegen aus schwarzem Kunststoff. Zwischen den Tasten liegen Aluminium-Stege der Umrandung; am Tippgefühl gab es bei ersten Demo-Geräten nichts auszusetzen.

Die Mediensteuerung ist nun Teil des schwarzglänzenden Touchpads.

(Bild: Acer)

Das schwarz glänzende Touchpad, das ein wenig an die Obelisken aus "2001 – Odyssee im Weltraum" erinnert, erhebt sich aus einer Kuhle in der Handballenablage; seine Ränder sind deshalb gut spürbar. Alle Mediensteuerungs-Elemente, die Acer bei früheren Notebooks links oder rechts neben der Tastatur platziert hat, sind nun Teil des Touchpads: Schaltet man mit dem Knopf zwischen den Mausersatztasten in den Medienmodus, so leuchten unter der Sensorfläche Symbole der Steuerungselemente auf.

Das spiegelnde 18,4-Zoll-Display des Aspire Ethos 8943 zeigt 1920 × 1080 Bildpunkte, das 15,6-Zoll-Panel im Aspire Ethos 5943 1366 × 768 Pixel. In beiden Geräten kommen Prozessoren aus Intels Core-i-Serie sowie Grafikchips der Familie Mobility Radeon HD 5000 zum Einsatz. Ein Blu-ray-Laufwerk soll es in teureren Konfigurationen beider Geräte geben; zwei Festplatten sowie sechs Lautsprecher für echten 5.1-Sound bleiben dagegen dem 18,4-Zöller vorbehalten. Letzterer soll bereits Ende April erhältlich sein, der kleinere Bruder folgt einen Monat später. Für die günstigsten Ausstattungsvarianten verlangt Acer jeweils 1000 Euro, nennt aber noch keine Details.

Der 13,3-Zöller Aspire Timeline X 3820T hat kein optisches Laufwerk, ...

(Bild: Acer)

Mit den Timeline-X-Geräten kommt die zweite Timeline-Generation auf den Markt. Wie die Vorgänger punkten sie mit flachen Gehäusen und einer langen Laufzeit jenseits von acht Stunden, doch jetzt steht auch die Rechenleistung im Vordergrund: Statt langsamen CULV-Prozessoren nutzen der 13,3-Zöller 3820T (ab 699 Euro), der 14-Zöller 4820T (ab 749 Euro) und der 15,6-Zöller 5820T (ab 749 Euro) die normalen Core-i-CPUs mit bis zu 35 Watt Verlustleistung (TDP). Um der Abwärme in den flachen Gehäusen Herr zu werden, sind zwei Lüfter nötig: Ein großer pustet links aus dem Rumpf, ein kleinerer rechts.

Wer 3D-Leistung benötigt, bekommt die drei Timeline-X-Geräte in teureren Konfigurationen mit einem abschaltbaren Grafikchip aus AMDs HD-5000-Grafikchipserie. Anders als bei Notebooks mit Nvidias Optimus muss man bei den Timeline-X-Geräten aber manuell zwischen AMD-Grafikchip und Intel-Grafik umschalten, vorher alle Anwendungen schließen und während des Schaltvorgangs ein paar Sekunden Bildschirmgeflacker ertragen.

... der 14-Zöller Aspire Timeline X 4820T dagegen schon.

(Bild: Acer)

Das kleinste Mitglied der Timeline-X-Familie heißt 1830T, hat einen 11,6-Zoll-Bildschirm und nutzt ULV-Prozessoren aus der Core-i-Serie mit bis zu 18 Watt Abwärme. Ein optisches Laufwerk hat das 1,4-Kilogramm-Leichtgewicht nicht an Bord – so eines gibt es nur beim 4820T und beim 5820T.

Alle Geräte der Serie Aspire Timeline X haben ein spiegelndes Display mit 1366 × 768 Bildpunkten. Matte Varianten werden demnächst unter dem Namen Travelmate Timeline X folgen – vom 11,6- bis zum 15,6-Zoll-Modell. (mue)