NEC macht Gewinn
Nach Verlusten erreichte der japanische IT-Konzern wieder die Gewinnzone; besonders bei Handy-Chips konnte der Umsatz gesteigert werden.
Der japanische IT-Konzern NEC verzeichnet für das abgelaufene Finanzjahr einen Umsatz von 4,9 Billionen Yen (37,7 Milliarden Euro), was eine Steigerung um 4,5 Prozent bedeutet. Dabei fiel ein Nettogewinn von 41 Millarden Yen (315 Millionen Euro) ab; im Vorjahr musste das Unternehmen noch einen Verlust von 24,5 Milliarden Yen (189 Millionen Euro) verbuchen. Rund 43 Prozent des Umsatzes stammt aus dem Verkauf von IT-Lösungen und PCs in Japan, wo gestiegene Stückzahlen die gesunkenen Preise nicht ganz ausgleichen konnten. Die Netzwerksparte steigerte den Anteil um fast 20 Prozent auf rund 36 Prozent des Umsatzes.
Die Elektronik- und Halbleiter-Tochter NEC Electronics setzte im vergangen Jahr mit 712 Milliarden Yen (5,5 Milliarden Euro) zwei Prozent weniger um als noch im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg im selben Zeitraum auf 28 Milliarden Yen (220 Millionen Euro). Dabei trug allerdings die Unterhaltungselektronik mit 88 Milliarden Yen (680 Millionen Euro) ganze 40 Prozent weniger zum Umsatz bei. Die Umsatz bei Handy-Chips ist dagegen um 57 Prozent auf 152 Milliarden Yen (1,17 Milliarden Euro) gestiegen. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Halbleiter fĂĽr PC-Peripherie mit einer Steigerung um fast zehn Prozent auf 138 Milliarden Yen (1,1 Milliarden Euro).
FĂĽr das laufende Jahr erwarten NEC und NEC Electronics einen gleich bleibenden Umsatz und einen leichten Gewinnanstieg. (mhe)