UMTS-Roaming in europäischen Vodafone-Netzen

Vodafone bietet als erster UMTS-Netzbetreiber grenzĂĽberschreitendes Roaming an.

vorlesen Druckansicht 35 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Dorothea Wendeln-MĂĽnchow

Mobilfunkanbieter Vodafone bietet seinen Kunden als erster UMTS-Netzbetreiber grenzüberschreitendes Roaming an. Mit einer UMTS-Karte für Notebooks soll das Surfen ab sofort auch in UMTS-Netzen in Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Portugal, Schweden und Spanien funktionieren. Eine Neukonfiguration der Karte oder des Notebooks ist dabei nicht nötig.

Geschäftsreisende und Urlauber können über eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) in den europäischen Vodafone-Netzen auch auf Privat- und Firmennetze zugreifen. Beim mobilen Internetzugang erreicht UMTS Übertragungsraten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde, was dem Sechsfachen eines ISDN-Kanals entspricht.

Billig ist der mobile Zugriff auf die Daten im Ausland jedoch nicht: Die Datenübertragung für Kunden mit den Tarifoptionen Vodafone-Time und Vodafone-Volume wird im Ausland mit 59 Cent pro 100 KB abgerechnet, wobei zusätzlich noch 40 Cent pro Verbindung anfallen. Im Inland kostet das übertragene Megabyte oder 10 Online-Minuten je nach Tarifoption zwischen 1,04 und 2,20 Euro. Die Höhe der Preise begründet Vodafone mit den Interconnect-Gebühren, die wie bei GPRS-Übertragungen berechnet werden. (Doro Wendeln-Münchow) / (rop)