UMTS-Roaming in europäischen Vodafone-Netzen
Vodafone bietet als erster UMTS-Netzbetreiber grenzĂĽberschreitendes Roaming an.
Mobilfunkanbieter Vodafone bietet seinen Kunden als erster UMTS-Netzbetreiber grenzüberschreitendes Roaming an. Mit einer UMTS-Karte für Notebooks soll das Surfen ab sofort auch in UMTS-Netzen in Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Portugal, Schweden und Spanien funktionieren. Eine Neukonfiguration der Karte oder des Notebooks ist dabei nicht nötig.
Geschäftsreisende und Urlauber können über eine VPN-Verbindung (Virtual Private Network) in den europäischen Vodafone-Netzen auch auf Privat- und Firmennetze zugreifen. Beim mobilen Internetzugang erreicht UMTS Übertragungsraten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde, was dem Sechsfachen eines ISDN-Kanals entspricht.
Billig ist der mobile Zugriff auf die Daten im Ausland jedoch nicht: Die Datenübertragung für Kunden mit den Tarifoptionen Vodafone-Time und Vodafone-Volume wird im Ausland mit 59 Cent pro 100 KB abgerechnet, wobei zusätzlich noch 40 Cent pro Verbindung anfallen. Im Inland kostet das übertragene Megabyte oder 10 Online-Minuten je nach Tarifoption zwischen 1,04 und 2,20 Euro. Die Höhe der Preise begründet Vodafone mit den Interconnect-Gebühren, die wie bei GPRS-Übertragungen berechnet werden. (Doro Wendeln-Münchow) / (rop)