E-Mail trotz T-Online-Sperre

Ich gehe über T-Online ins Internet, nutze aber für E-Mail einen anderen Dienstleister (GMX). Seit Kurzem kann ich darüber keine E-Mail mehr versenden. Die T-Hotline gab mir den Hinweis, ich solle mal in mein T-Online-Postfach schauen. Dort fand ich die Mitteilung, der E-Mail-Versand sei gesperrt, weil ich Spam versendet hätte – wahrscheinlich unabsichtlich über einen Virus. Der ständig laufende Virenscanner meldet aber nichts. Jetzt nur noch Web-Mail zu benutzen ist mir zu lästig. Was kann ich tun?

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Von
  • Johannes Endres

Ich gehe über T-Online ins Internet, nutze aber für E-Mail einen anderen Dienstleister (GMX). Seit Kurzem kann ich darüber keine E-Mail mehr versenden. Die T-Hotline gab mir den Hinweis, ich solle mal in mein T-Online-Postfach schauen. Dort fand ich die Mitteilung, der E-Mail-Versand sei gesperrt, weil ich Spam versendet hätte – wahrscheinlich unabsichtlich über einen Virus. Der ständig laufende Virenscanner meldet aber nichts. Jetzt nur noch Web-Mail zu benutzen ist mir zu lästig. Was kann ich tun?

T-Online sperrt bei Spam-Meldungen den normalerweise für den E-Mail-Transport mit dem Protokoll SMTP genutzten TCP-Port 25. Nur beim T-Online-Server können Sie Ihre Mail noch darüber abliefern.

Die meisten E-Mail-Dienstleister nehmen Ihre E-Mail aber auch auf dem TCP-Port 587 an. Das Protokoll ist zwar auch SMTP, das Verfahren läuft aber meistens unter dem Begriff „Submission“. In der Regel ist ein Login zum Mail-Versand erforderlich. Manche Server erlauben außerdem verschlüsselte Verbindungen auf TCP-Port 465, so auch GMX. Bitte sehen Sie auf den Hilfe-Seiten Ihres Mail-Dienstleisters nach, welche Einstellungen richtig sind. In der Regel gibt es dort auch genaue Anleitungen für verschiedene E-Mail-Programme.

Außerdem sollten Sie Ihren Rechner noch mit einem Virenscanner untersuchen, der nicht erst das eventuell infizierte Windows startet, zum Beispiel unser Desinfec’t von der Heft-DVD c’t 2/10. ()