netidee: Fünf Jahre Förderung österreichischer Internetprojekte

Das Förderprogramm für österreichische Internetprojekte geht ins fünfte Jahre und schreibt unter dem Motto "e-Inclusion & e-Literacy" wieder Fördersummen von bis zu 50.000 Euro aus.

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Die österreichische Förderaktion für Internetprojekte "netidee" geht 2010 in die fünfte Runde. Auch in diesem Jahr sollen mit bis zu 50.000 Euro wieder Projekte gefördert werden, "die die Entwicklung des Internet in Österreich voranbringen", wie es im aktuellen Aufruf der Internet Privatstiftung Austria (IPA) heißt. Das Förderprogramm steht in diesem Jahr unter dem Motto "e-Inclusion & e-Literacy" und richtet sich an offene Projekte, "die den 'Digital Divide' schließen helfen".

Seit Dienstag können sich Kandidaten mit Wohnsitz in Österreich bewerben. Noch bis zum 15. August nimmt die Stiftung Bewerbungen entgegen. Der Förderbeirat begutachtet dann die Einreichungen und trifft eine erste Auswahl von Projekten, die sich in einer Anhörung am 14. September dem Beirat präsentieren können. Ende September fällt dann die Entscheidung über eine Förderung, die je nach Größe des Projekts zwischen 2000 und 50.000 Euro betragen kann. Die IPA ist eine vom österreichischen Providerverband ISPA gegründete gemeinnützige Stiftung.

Bewerben sollen sich Projekte, die etwa Menschen helfen, denen die Nutzung des Internets noch erschwert wird, sei es durch "gesundheitliche, finanzielle, ethnische oder bildungsbezogene Hindernisse, mangelnde digitale Kompetenz oder weil ein geeigneter Zugang zum Internet fehlt". Darüber hinaus suchen die Stifter "vorbildhafte Nutzungsbeispiele" und "sinnvolle Anwendungen" für soziale Netzwerke, das mobile Internet oder standortbezogene Dienste. Zudem sind Projekte eingeladen, "die die österreichische e-Literacy verbessern". Voraussetzung für alle Kandidaten ist, dass sie "von vielen genutzt und auch von anderen weiterentwickelt werden" können. (vbr)