Strafe fĂĽr Telefonriesen AT&T
Die US-Regulierungsbehörde und das größte US-Telecom-Unternehmen haben sich darauf geeinigt, dass AT&T wegen unverlangter Werbeanrufe eine Geldstrafe von 470.000 US-Dollar zahlt.
Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) und das größte US-Telecom-Unternehmen AT&T haben sich darauf geeinigt, dass AT&T wegen unverlangter Werbeanrufe eine Geldstrafe von 470.000 US-Dollar zahlt. Der Verstoß gegen die "Do Not Call"-Liste hätte dem Konzern im Höchstfall eine Strafe von 55 Millionen US-Dollar einbringen können -- die FCC hatte ursprünglich 780.000 Dollar Strafe veranschlagt. Bestandteil der gütlichen Einigung ist laut Wall Street Journal, dass eine weitere Untersuchung gegen AT&T eingestellt wird und der Konzern nach offizieller Regelung nicht gegen die Regelung verstoßen hat.
Im Mai hatte die FTC erstmals Klage wegen des Verstoßes gegen die "Do Not Call"-Liste erhoben. Zehn Monaten zuvor war die Liste nach dem Vorbild einer "Robinson-Liste" auf Initiative von Verbraucherschützern von der US-Regierung ins Leben gerufen worden mit dem Anspruch, Verbraucher gegen unliebsame Reklameanrufe (so genannte "Cold Calls") zu schützen. Im Februar hatte ein US-Gericht Einwänden gegen die "Do Not Call"-Liste widersprochen. Damit war sie endgültig in der ursprünglichen Form in Kraft getreten. (wst)