Weniger Energie für 4G-Mobilfunknetze
Ein Forschungsprojekt strebt die Halbierung des Energiebedarfs von LTE-Netzen an.
In dem Forschungsprojekt EARTH (Energy Aware Radio and neTwork tecHnologies) hat sich eine Gruppe von 15 führenden TK-Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Rahmen des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms (FP7) das Ziel gesetzt, den Energiebedarf in den Mobilfunknetzen der 4. Generation (LTE) um 50 Prozent zu senken. Das Arbeitsprogramm des bis Mitte 2012 laufenden Projekts sieht neben der Entwicklung energieeffizienter Komponenten und Netztechnik auch ein "Grünes Netzmanagement" vor, zum Beispiel durch einen "Schlafmodus" für Basisstationen und eine energieoptimierte Lastverteilung zwischen den zur Flächenabdeckung hierarchisch über- und untergeordneten Funkzellen.
Dem EARTH-Konsortium gehören unter der Federführung von Alcatel-Lucent und Ericsson die Partner NXP Semiconductors France, DOCOMO Communications Laboratories Europe GmbH, Telecom Italia S.p.A., CEA, University of Surrey, Technische Universität Dresden, IMEC, IST der Technischen Universität Lissabon, Universität von Oulu, Budapest University of Technology and Economics, TTI Norte sowie das europäische TK-Standardisierungsinstitut ETSI an. (anw)