Philips geht optimistisch ins weitere Geschäftsjahr
Eine überraschend hohe Umsatzsteigerung um 11 Prozent auf 7,28 Milliarden Euro und Nettogewinne erfreuen den niederländischen Elektronikkonzern Philips.
Eine überraschend hohe Umsatzsteigerung um 11 Prozent auf 7,28 Milliarden Euro erfreut den niederländischen Elektronikkonzern Philips -- unter Ausschluss von Wechselkurssschwankungen stieg der Umsatz um 14 Prozent. Der Nettogewinn im zweiten Quartal lag bei 616 Millionen Euro, nachdem im gleichen Quartal des Vorjahrs 42 Millionen erzielt worden waren. Der operative Gewinn lag bei 356 Millionen Euro, nachdem hier im Vorjahr noch ein Verlust von 26 Millionen Euro angefallen war.
Besonders erfreut dürfte das Philips-Management über das Abschneiden der Halbleiter-Sparte sein, die angesichts der stark schwankenden Märkte immer ein Problemkind darstellt: Bei einem Umsatz von 1,46 Milliarden Euro kam ein operativer Gewinn von 143 Millionen Euro zu Stande; der Bereich machte im Vorjahresquartal bei einem Umsatz von 1,155 Milliarden Euro noch einen Verlust von 139 Millionen Euro. Der größte Bereich von Philips, die Unterhaltungselektronik, erreichte bei einem Umsatz von 2,3 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 53 Millionen Euro; im Vorjahr lag der Umsatz bei 1,999 Milliarden Euro, der Verlust betrug 42 Millionen Euro.
Trotz der für viele Beobachter überraschend guten Quartalszahlen von Philips geriet die Aktie an der Börse in Frankfurt erst einmal unter Druck: Sie sank am Vormittag leicht um 0,5 Prozent, stabilisierte sich dann aber kurz vor Mittag. Analysten führten dies auf die momentan extrem hohen Erwartungen an die Technologie-Werte zurück. (jk)