Gewinner der Webby-Awards stehen fest

Auszeichnungen für gelungene Internetseiten, Videos und Werbung im Netz erhalten in diesem Jahr unter anderem mehrere Hollywoodstars – und ein Deutscher, auf dessen Website Mausklicks nichts zu suchen haben.

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Von
  • dpa

Die Hollywoodstars Brad Pitt, Jim Carrey, Isabella Rossellini und der Filmemacher David Lynch sind unter den diesjährigen Gewinnern der renommierten Webby-Awards. Auch Deutschland verbuchte einen Gewinn in dem internationalen Wettbewerb um die gelungensten Internetseiten, Videos und Werbung im Netz, wie die "Academy of Digital Arts and Sciences" (IADAS) am Dienstag bekannt gab.

In der Kategorie "Student" setzte sich die Website von Andreas Lutz gegen vier Konkurrenten durch. Lutz verbannt dort unter dem Motto "Because clicking is so 90s!" Mausklicks und setzt ganz auf Bewegung und Sprache zum Navigieren der Seite.

Nach Angaben der Webby-Verleiher heimste der interaktive Werbeauftritte des Energie-Drink-Produzenten Red Bull in seiner Sparte die meisten Publikumsstimmen ein. Das Unternehmen wirbt mit einem Seifenkistenrennen.

Pitt sahnte mit der von ihm gegründeten Stiftung "Make it Right" in der Kategorie "beste Aktivisten-Seite" ab. Er wirbt im Internet um Unterstützung für den Wiederaufbau von New Orleans nach Hurrikan Katrina. Carrey überzeugte die Jury mit seiner Promi-Homepage. Lynch gewann einen Webby für die beste Dokumentar-Serie, während Rossellini mit ihrem Auftritt in den "Green Porno"-Videos die meisten Stimmen holte.

Die Wahl wurde von einer Jury aus Internetexperten und Prominenten getroffen, darunter Musiker David Bowie, Virgin-Chef Richard Branson und Lifestyle-Unternehmerin Martha Stewart. Darüber hinaus stimmte auch die Öffentlichkeit über die Gewinner der Publikumspreise ab. Die Preise werden bei einer Zeremonie am 14. Juni in New York verliehen. (pmz)