WidersprĂĽchliche Signale von GFT
Der GFT-Konzern beschäftigt 1052 fest angestellte Mitarbeiter und damit 29 mehr als zum Vorjahreszeitpunkt.
Der Schwarzwälder Internet-Dienstleister GFT musste im ersten Halbjahr 2004 einen weiteren Umsatzrückgang verbuchen. Dennoch gelang es dem Unternehmen, seinen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 4 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 1,2 Millionen Euro zurückzufahren. Gleichzeitig schrumpften aber auch die Erlöse um 19 Prozent auf 57,4 Millionen Euro. Grund genug für das Unternehmen, sich von seinem Ziel, im Gesamtjahr schwarze Zahlen zu schreiben, zu verabschieden.
Zum 30. Juni 2004 betrug der Bestand an frei verfĂĽgbaren Mitteln im GFT-Konzern 20,7 Millionen Euro, meldet das Unternehmen weiter. Das Eigenkapital betrug 43,2 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von 59 Prozent entspricht.
Der GFT-Konzern beschäftigte zum 30. Juni 1052 fest angestellte Mitarbeiter und damit 29 mehr als zum gleichen Vorjahreszeitpunkt. Mit 684 Mitarbeitern waren etwa 65 Prozent der Belegschaft an Standorten außerhalb Deutschlands beschäftigt.
"Das internationale Geschäft des GFT-Konzerns hat sich auch im ersten Halbjahr 2004 sehr erfreulich entwickelt -– ein Drittel des Umsatzes wurde mit Kunden außerhalb Deutschlands erzielt", freut sich CEO Ulrich Dietz. Vor allem der Umsatzanteil mit Kunden in Großbritannien und in Spanien habe gesteigert werden können; insbesondere durch Projekte im Finanzdienstleistungs-Sektor. (tol)