IBM richtet mehr Arbeitsplätze als geplant ein

Der US-amerikanische IT-Konzern benötigt wegen anhaltend reger Nachfrage weltweit mehr Mitarbeiter als im Januar veranschlagt.

vorlesen Druckansicht 59 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der US-amerikanische IT-Konzern IBM plant, bis zum Ende des Jahres 18.000 neue Mitarbeiter einzustellen. Demnach würden etwa 3000 Neuenstellungen mehr nötig als Big Blue im Januar verkündet hatte. Wie seinerzeit veranschlagt sollen etwa zwei Drittel der neuen Jobs außerhalb der USA entstehen, berichtet das Wall Street Journal. Damit würde IBM bis Ende des Jahres weltweit 330.000 Mitarbeiter beschäftigen -- die höchste Zahl seit 1991, als das Unternehmen 344.000 Mitarbeiter zählte.

IBM reagiert damit auf seine derzeitigen positiven Erfahrungen mit dem Computer- und Dienstleistungsmarkt. Im Juli hatte das Unternehmen Quartalsahlen vorgelegt, die besser als erwartet waren. Die belebte Nachfrage werde anhalten. Bei der Zahl der neuen Mitarbeiter seien Akquisitionen nicht berücksichtigt, heißt es weiter in der Zeitung. Vor kurzem war berichtet worden, IBM wolle in den USA weniger Arbeitsplätze reduzieren und ins Ausland verlagern. Damit habe das Unternehmen aber nicht auf die wirtschaftliche Situation reagiert, sondern auf Kritik an "unpatriotischem" Verhalten. (anw)