| Hersteller: | Roderick W. Smith |
| Webseite: | Website besuchen |
| Preis: | kostenlos |
| Lizenz: | Open Source |
| Betriebssystem: | Linux, Mac, Windows, Windows 7, Windows 8, Windows 10, Windows 11 |
| Download-Größe: | 4405 KByte |
| Downloadrang: | 365 |
| Datensatz zuletzt aktualisiert: | 17.09.2025 |
| Alle Angaben ohne Gewähr | |
Der kostenlose Open-Source-Bootmanager rEFInd erleichtert das Booten mehrerer Betriebssysteme auf modernen EFI- und UEFI-Computern. Beim Hochfahren des Rechners zeigt rEFInd ein übersichtliches Auswahlmenü an, über das sich das gewünschte Betriebssystem starten lässt. Laut Hersteller eignet sich rEFInd besonders für Anwender, die zwei oder mehr Betriebssysteme wie Linux, macOS und Windows auf einem Computer verwenden möchten.
rEFInd
Installation und Konfiguration
Für Linux, macOS und Windows stehen Anleitungen zur Verfügung, um rEFInd auf der EFI-System-Partition (ESP) zu installieren. Distributionen wie Ubuntu und Fedora bringen bereits EFI-Startloader mit, sodass rEFInd nach der Installation sofort als zentrale Anlaufstelle zum Booten der Systeme dient. Über Konfigurationsdateien lässt sich das Verhalten von rEFInd anpassen, etwa um die Reihenfolge der Startoptionen zu ändern oder zusätzliche EFI-Treiber zu laden.
Unterstützte Dateisysteme und Treiber
Um Betriebssysteme zu finden und zu starten, unterstützt rEFInd von Haus aus zahlreiche Dateisysteme wie ext2, ext3, ext4, ReiserFS, Btrfs, ISO-9660, HFS+ und NTFS. Zusätzlich lassen sich weitere Dateisystem-Treiber als EFI-Module nachladen. Über sogenannte "EFI drivers" kann rEFInd zudem die Hardware-Unterstützung erweitern, etwa um mit zusätzlichen Grafikkarten oder Netzwerkadaptern umzugehen.
Grafische Themes
Wem die Standardoptik von rEFInd zu schlicht ist, kann auf eine Vielzahl von Community-Themes zurückgreifen. Diese verändern nicht nur Hintergrund und Icons, sondern bringen teils auch zusätzliche Funktionen mit. So zeigt das Theme "regular-theme" Informationen über die Prozessorlast und den Speicherverbrauch an. Eigene Themes zu erstellen, ist ebenfalls möglich.
Alternativen zu rEFInd
Vor allem unter macOS-Anwendern ist der CloverBootloader eine beliebte Alternative, der auf Hackintoshs zum Einsatz kommt. Er basiert wie rEFInd auf rEFIt und bietet ähnliche Funktionen. Allerdings zielt der CloverBootloader primär darauf ab, macOS auf regulärer PC-Hardware zu booten, wohingegen rEFInd universell ausgerichtet ist. Für ältere Macs mit Grafikkarten von Drittherstellern existiert zudem der Fork RefindPlus, der einige spezielle Anpassungen enthält.
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