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Hersteller: Apple
Webseite: Website besuchen
Preis: kostenlos
Lizenz: Kostenlos
Betriebssystem: Mac, Windows XP, Windows Vista, Windows 7
Download-Größe: keine Angabe
Downloadrang: 214
Datensatz zuletzt aktualisiert: 22.09.2025
Alle Angaben ohne Gewähr

Was der Internet Explorer beziehungsweise sein Nachfolger Microsoft Edge für Windows-Rechner ist, ist Safari für Mac, iPhone und iPad. Der Browser wird von Apple als Freeware angeboten und ist auf iPhone, iPad und macOS vorinstalliert.

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Safari

Safari schützt die Privatsphäre

Wie andere moderne Webbrowser bietet Apple im Safari privates Surfen an. Bei diesem Modus wird keine Chronik des eigenen Surfverhaltens angelegt. Die Funktion "Privates Surfen ..." befindet sich im Safari-Menü und wird nach Klick gestartet. Safari informiert danach darüber, dass das Surfverhalten nicht aufgezeichnet wird. Das sollte man berücksichtigen, denn nun werden keine besuchten Webseiten mehr zur Chronik hinzugefügt oder Formulare automatisch ausgefüllt. Dies kann durchaus unpraktisch sein, ist aber beim Online-Banking wichtig. Beim normalen Surfen dürfte es hingegen genügen, öfter mal den Verlauf zu löschen.

Surfen mit Safari

Safari zeigt auf seiner Startseite im rechten Fensterbereich die "Top Sites" an, wobei kleine Vorschaubilder dieser beliebten Webseiten dargestellt werden. In der linken Fensterhälfte kann man sich die Lesezeichen anzeigen lassen oder eine Leseliste. Letztere wurde integriert, um dort Webseiten abzulegen, die man später mit Safari lesen möchte. Dabei wird kein Link zu den Lesezeichen eingefügt, denn schließlich handelt es sich nur um Webseiten, die man nicht auf Dauer behalten möchte. Apple verspricht außerdem längere Surf-Zeiten mit dem Safari-Browser, da dieser dank integrierter Technologien besonders sparsam mit der Akku-Power von Mobilgeräten und MacBooks umgehen soll. Zudem soll Safari dank der optimierten Javascript-Engine auch schneller als die Browser-Konkurrenz von Google und Mozilla sein.

Synchronisation über die iCloud

Safari nutzt die iCloud von Apple, um Lesezeichen und Leseliste mit anderen Geräten zu synchronisieren. Somit ist sichergestellt, dass unterwegs auf dem iPhone oder iPad angelegte Lesezeichen ebenfalls auf dem Mac zu Hause vorhanden sind. Und die Artikel, die zu Hause auf dem Mac gefunden wurden, lassen sich über die Leseliste an das iPhone oder iPad weitergeben, sodass man sie unterwegs lesen kann. Deswegen sollten iPhone und iPad synchronisiert werden, solange ein WLAN erreichbar ist. Denn die Webseiten der Leseliste werden gleich von Safari heruntergeladen und lassen sich so offline ohne bestehende Internetverbindung lesen.

Mit dem privaten Browser-Modus lässt sich zu einem gewissen Grad anonym im Netz surfen, da dieser keinerlei Cookies, Verlaufsdaten oder andere Informationen zur Internetnutzung auf dem Rechner speichert. Zudem bietet Safari eine "Do Not Track"-Funktion, die verhindern soll, dass besuchte Webseiten eigenständig Daten sammeln. Durch Erweiterungen lässt sich der Browser um eine Vielzahl von Funktionen ergänzen.

In der Leseliste vermerkt Safari Seiten für den späteren Zugriff und synchronisiert diese per iCloud mit allen verbundenen Geräten. Seit der Version 6 für iOS lassen sich die Seiten auch offline speichern, sodass zum Lesen keine Internetverbindung nötig ist. Die Version für iOS bietet außerdem ein Reader-Feature, das Inhalte für bessere Lesbarkeit nach Art eines E-Book-Readers darstellt. Darin lassen sich etwa Schriftgröße und weitere Formatoptionen direkt anpassen.

Safari herunterladen

Safari ist bereits auf dem iPhone, iPad und Mac vorinstalliert, da es der hauseigene Browser von Apple ist. Wer Safari auch unter Microsoft Windows nutzen möchte, hat ein Problem. Zwar gibt es Safari auch für Windows, allerdings ist die letzte Version 5.1.7, die Apple für Windows herausgebracht hat, recht alt. Denn Apple hat die Weiterentwicklung für Safari für Windows eingestellt. Entsprechend benötigt man für Windows eine Alternative.

Fazit

Der Safari von Apple ist ein moderner Browser und braucht sich nicht vor Google Chrome oder Firefox zu verstecken. Denn er bietet wichtige Funktionen und lässt sich zudem mit Erweiterungen wie der Suchmaschine DuckDuckGo ergänzen. Allerdings gilt das nur für Mac, iPhone und iPad, denn für Windows ist nur noch eine alte Version des Apple-Browsers erhältlich, wobei mit einer neuen nicht mehr zu rechnen sein dürfte. Safari bietet Funktionen, die zu einem modernen Browser gehören. So lässt sich mit der Tastenkombination [cmd]+[+] eine Webseite vergrößern und mit [cmd]+[-] verkleinern. Auf iPhone und iPad mit iOS ist dies mit den üblichen Gesten möglich. Außerdem erlaubt Apple in den Einstellungen von Safari unter Datenschutz, das Tracking durch Webseiten abzulehnen und den Zugriff von Ortungsdiensten zu beschränken. Auch Cookies lassen sich mit Safari so zurückweisen.

Alternativen zu Safari

Es gibt viele Browser, mit denen man im Web surfen kann. Dabei basieren einige wie Google Chrome, Microsoft Edge, Opera und Vivaldi auf dem Open-Source-Browser Chromium. Sie haben im Vergleich zu Chromium weitere Funktionen und spiegeln die Philosophien und Konzepte ihrer Hersteller wider. So punktet der Browser Vivaldi mit einer Datenschutz-Philosophie und besitzt Werbe- und Tracker-Blocker. Bei Opera lässt sich zudem ein VPN ohne Anmeldung einschalten, um sicherer in einem öffentlichen WLAN zu surfen. Nicht auf Chromium basiert hingegen der Browser Firefox von Mozilla, der sich um zahlreiche Add-ons erweitern lässt, die unter anderem Werbung blockieren und den Datenschutz erhöhen. Entsprechend hängt es bei der Wahl des Browsers vor allem von den eigenen Ansprüchen ab. Denn abgesehen von Safari sind die Alternativen in der Regel für Microsoft Windows, macOS und Linux erhältlich. Zudem gibt es von Ihnen Apps für Android und iOS, wobei sich die Varianten für Mobilgeräte von den für Desktop-Computer unterscheiden können.

► Vergleich: Welcher Browser ist der richtige für mich?

Tipps & Tricks zu Safari:

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