Aufmacherbild: Bilder von luckymeet und luckychat auf Mobilgeräten
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Test: luckychat & luckymeet verbinden Teams und Kunden

Unsere Erfahrungen mit luckychat und luckymeet

Der deutsche Cloud-Anbieter luckycloud offeriert mittlerweile auch ein Chat- und ein Videokonferenzsystem. Beide Dienste sollen die interne und externe Kommunikation von Unternehmen erleichtern. Doch halten sie dieses Versprechen ein?

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Das Berliner Unternehmen luckycloud bietet neben einer Chat- auch eine Videokonferenzlösung an, die beide DSGVO-konform arbeiten, auf deutschen Servern laufen und mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aufwarten.
  • luckychat ersetzt Messenger wie WhatsApp und Signal. Die Kommunikation erfolgt wahlweise über Apps oder den Browser.
  • Die Videokonferenzlösung luckymeet kann Teilnehmer vorübergehend in separate Konferenzräume aufteilen und unterstützt Online-Präsentationen.
  • Während beide Dienste mit einer übersichtlichen Bedienoberfläche punkten, ist das Identity- und Access Management zum Testzeitpunkt noch auf grundlegende Funktionen beschränkt.
  • Preise (jeweils bei Bindung für zwei Jahre):
    • luckychat ab 2,41 Euro pro Person und Monat
    • luckymeet ab 4,73 Euro pro Person und Monat
    • Gratis-Test (14 Tage) möglich

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das Homeoffice aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Mitarbeiter und Teams halten dabei Kontakt mit Videokonferenz- und Chat-Systemen. Dank ihrer Hilfe spielt es keine Rolle mehr, wo sich die Angestellten auf der Welt befinden. Selbst Außendienstler können an wöchentlichen Meetings teilnehmen und sich schnell mit den übrigen Mitarbeitern abstimmen. Obendrein spielen Videokonferenz- und Chat-Systeme in der Kundenkommunikation eine immer größere Rolle. So erhöht die Marketingabteilung mit persönlichen Gesprächen die Kundenbindung und führt zum Kauf, während das Support-Team gemeinsam mit dem Kunden deutlich schneller eine Lösung findet. Im Rahmen einer kleinen Videokonferenz lassen sich zudem Produkte live präsentieren und Schulungen durchführen.

Luckymeet Dashboard

Die Einrichtung und Konfiguration der Dienste erfolgt direkt auf der luckycloud-Seite. Zugang zu den Chats und Videokonferenzen erhält man dann jeweils über eine eigene Domain.

(Bild: Screenshot)

Wer eine Videokonferenz- und Chat-Lösung nicht selbst aufsetzen und aufwendig warten möchte, abonniert sie kurzerhand in der Cloud. Die Kommunikation läuft dann jedoch meistens über Server im nicht-europäischen Ausland. Eine der wenigen Ausnahmen stellt das in Berlin ansässige Unternehmen luckycloud dar. Ursprünglich mit dem sicheren und datenschutzkonformen Cloud-Speicher luckycloud (Test) für Dateien gestartet, gehören zum Produktportfolio mittlerweile auch ein Chat- und ein Videokonferenz-Tool. Beide lassen sich unabhängig von den übrigen Diensten abonnieren und nutzen.

Fröhliches Zwitschern

Die Chat-Lösung firmiert unter dem Markennamen luckychat. Der Gedankenaustausch erfolgt wahlweise im Browser oder über die gleichnamige App. Letztgenannte steht für iOS und Android in den jeweiligen App-Stores bereit. Anders als bei seinem Cloud-Speicher offeriert luckycloud zum Testzeitpunkt noch keine Desktop-Clients, auch lässt sich luckychat noch nicht als kleines Fenster in die eigene Website integrieren. Beide Funktionen möchte der Anbieter aber nach eigener Auskunft bald nachliefern.

Luckycloud Chatfenster

Die Bedienoberfläche von luckychat folgt den etablierten Konventionen anderer Messenger.

(Bild: Screenshot)


luckychat listet alle online verfügbaren Teammitglieder auf, ein Mausklick stellt direkt eine Verbindung her. Bei der ersten Kontaktaufnahme können sich die Gesprächspartner gegenseitig verifizieren. Damit ist bei allen folgenden Diskussionen sichergestellt, dass man stets mit der richtigen Person kommuniziert. Über einen individuell wählbaren Status weisen die einzelnen Teilnehmer unter anderem darauf hin, dass sie sich gerade im Urlaub befinden. Ihre Nachrichten dürfen die Gesprächspartner in Markdown formatieren. Ältere Nachrichten lassen sich nachträglich löschen beziehungsweise schwärzen. Über neue Antworten benachrichtigt luckychat alle Teilnehmer in Echtzeit.

Luckychat Chat einrichten

Chats darf man auch für beliebige Personen öffnen und sie umgekehrt nur auf eingeladene Personen beschränken.

(Bild: Screenshot)

Wer im Team gemeinsam diskutieren möchte, erstellt private oder öffentliche Gruppenchats, die man auf ausgewählte Personen beschränken darf. Ergänzend kennt luckycloud sogenannte Spaces, die mehrere Chats unter einem Oberbegriff zusammenfassen. Mit ihnen lassen sich beispielsweise alle zu einem Projekt gehörenden Diskussionen bündeln. Spaces ermöglichen zudem den Aufbau von (externen) Communitys. Abschließend beherrscht luckychat sogar Videoanrufe. Diese Funktion galt im Testzeitraum allerdings noch als experimentell und bietet nicht den großen Funktionsumfang der eigenständigen Videokonferenzlösung luckymeet.

Komfortabel unterwegs chatten

Die luckychat-Apps sollen vor allem die Kommunikation auf mobilen Geräten erleichtern. Die App verhält sich dabei wie ein Messenger und erlaubt ähnlich wie WhatsApp und Signal auch Sprachnachrichten und Anrufe. Der im Browser laufende Client bietet allerdings keine Möglichkeit, Sprachnachrichten einzusprechen. luckycloud hat dort die Funktion bewusst weggelassen, da sie nach Ansicht des Unternehmens hauptsächlich über die Apps genutzt wird.

Wer sich in die Diskussionen mit einem neuen Gerät einklinkt, muss dieses zunächst verifizieren. Damit stellt luckychat sicher, dass nur bekannte Geräte an der Kommunikation teilnehmen und keine Angreifer mit erbeuteten Login-Daten mitlesen können. Alle bekannten Geräte listet luckycloud bei Bedarf auf, im Falle eines Diebstahls lassen sich die betroffenen Smartphones schnell per Mausklick sperren.

Der Cloud-Dienst hält die Chats automatisch über sämtliche Geräte und Clients synchron. Wer einen Chat im Browser am PC gestartet hat, darf ihn folglich im Zug über die App weiterführen. Sollte unterwegs die Internetverbindung abreißen, kann man dennoch weiterarbeiten. Sobald wieder eine Netzanbindung besteht, führt luckychat alle Daten zusammen. Nicht erstellen lässt sich ein Backup der kompletten Kommunikation, wofür luckycloud Datenschutzgründe angibt. Lediglich den zur Dechiffrierung von Nachrichten notwendigen Schlüssel kann man in Form eines Tokens sichern und mit diesem dann im Fall der Fälle alte Texte erneut entschlüsseln.

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Von Angesicht zu Angesicht

Für die Videokonferenzlösung luckymeet existiert keine Smartphone-App, sie ist stattdessen für die plattformübergreifende Nutzung im Browser optimiert. Für jeden eingerichteten virtuellen Konferenzraum erzeugt der Dienst einen eindeutigen Link, der auf Wunsch dauerhaft bestehen bleibt. Die Teilnehmer können sich somit immer wieder über den bekannten Link in die Konferenzen einklinken und so auch spontane Meetings abhalten. Der Zutritt zu einer Konferenz lässt sich zusätzlich mit einem Passwort beziehungsweise einem Zugangscode sichern.

Luckymeet Räume

luckymeet erstellt für jede Konferenz dauerhaft einen Raum. Dies ermöglicht auch spontane Treffen.

(Bild: Screenshot)


Wie bei konkurrierenden Videokonferenzlösungen dürfen die Teilnehmer jederzeit die Kamera und das Mikrofon ab- und anschalten, ihre Hand heben und den Vortrag über Emojis kommentieren. Des Weiteren kann jeder Beteiligte seinen Bildschirminhalt in der Runde teilen. Mit wenigen Mausklicks erstellte Umfragen erleichtern Abstimmungen, Stoppuhren und Wecker erinnern unter anderem an das Ende der Besprechungszeit. Sofern alle Teilnehmer zustimmen, lässt sich eine komplette Konferenz als Video aufzeichnen.

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Für Präsentationen optimiert

Standardmäßig steht ein virtuelles Whiteboard bereit, auf dem das Team Ideen festhält und Konzepte veranschaulicht. Die dabei verfügbaren Zeichenwerkzeuge erlauben zwölf vorgegebene Zeichenfarben und drei Liniengrößen, was für die meisten Konferenzen ausreichen dürfte. Auf Wunsch blendet luckymeet auf dem Whiteboard vorbereitete Präsentationen ein, die der Referent vorab als PDF-Dokument hochlädt. Alternativ nimmt luckymeet PowerPoint-Präsentationen und die von LibreOffice erstellten Impress-Dateien entgegen. Die mit den Zeichenwerkzeugen des Whiteboards verschönerten Folien lassen sich jederzeit herunterladen und so konservieren.

Luckymeet Whiteboard

Mit den Malwerkzeugen lassen sich Gedanken festhalten und wichtige Punkte in Präsentationen noch einmal hervorheben beziehungsweise markieren.

(Bild: Screenshot)


Bei einer Präsentation stehen die Vortragsfolien im Vordergrund, bei einer Besprechung hingegen die Webcam-Videos der Teilnehmer. Für diese unterschiedlichen Anforderungen stellt luckymeet drei vorgefertigte Layouts bereit, die die Konferenzteilnehmer beziehungsweise das Whiteboard ins Zentrum rücken. Unter Firefox wollte uns ein Layoutwechsel allerdings nicht gelingen, luckymeet behielt stets die Standardeinstellungen bei. Laut luckycloud ist das Problem bereits bekannt und man arbeite hier an Verbesserungen der Browser-Kompatibilität.

Luckymeets Layouts

luckymeet kann die Elemente auf dem Bildschirm nach verschiedenen Layout-Vorlagen anordnen und so den Blick auf das Wesentliche lenken.

(Bild: Screenshot)

Notizen und Gruppenbildung

Der in luckymeet integrierte Chat ermöglicht unter anderem den Austausch von Texten und Links. Vorschauen auf verlinkte Bilder oder Internetseiten zeigte luckymeet in unseren Tests nicht an. Ein externes Video, etwa von YouTube, spielt der Dienst jedoch prominent im Hauptbereich ab. Jede Konferenz bietet zudem einen virtuellen Zettelkasten, in dem die Teilnehmer gemeinsam wichtige Ideen in Notizen festhalten können. Die Notizen lassen sich zudem in eine Präsentation verwandeln oder an das Whiteboard heften.

Luckymeet Gruppenräume

Für die Teamarbeit lassen sich einzelne Gruppenräume erstellen.

(Bild: Screenshot)

Vor allem bei Fortbildungen müssen die Konferenzteilnehmer gelegentlich Aufgaben in Grüppchen bearbeiten. luckymeet kann nicht nur solche Gruppen bilden, sondern diesen auch vorübergehend separate Konferenzräume zur Verfügung stellen. Ergänzend lässt sich die Aufenthaltsdauer in den Gruppenräumen begrenzen. Auf diese Weise setzt man etwa für die Lösung der Aufgaben ein Zeitlimit von 15 Minuten.

Intuitive Bedienung

Die übersichtlichen Bedienoberflächen von luckychat und luckymeet orientieren sich an bekannten Messengern und Videokonferenzlösungen. Der Aufbau der Oberflächen ist dabei in den Apps und im Browser konsistent, Nutzer müssen sich folglich auf einem Gerät nicht umgewöhnen. Damit gelingt neuen Kommunikationspartnern ein schneller Einstieg, Schulungen sollten für die meisten Teilnehmer nicht notwendig sein.

Luckychat Design

Die Bedienoberfläche lässt sich an das eigene Corporate Design anpassen.

(Bild: Screenshot)

Die Bedienoberflächen lassen sich in Grenzen an die Corporate Identity des Unternehmens anpassen. Unter anderem dürfen Firmen ihr Logo einbinden, der Anmeldeseite ein individuelles Hintergrundbild zuweisen und ein Farbschema vorgeben. Grundlegende Änderungen am Design sind jedoch nicht vorgesehen.

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Einfache Einlasskontrolle

Sowohl die Chat- als auch die Videokonferenzlösungen lassen sich unter einer eigenen Domain betreiben. Besitzt man keine passende, wählt man beim Chat-Dienst eine Subdomain unter „lucky-chat.de“ (beispielsweise „meinefirma.lucky-chat.de“). Analog offeriert die Videokonferenzlösung eine kostenlose Subdomain unter „luckymeeting.de“. Gesprächen tritt man via Einladungslink im Browser bei, ein Download zusätzlicher Software oder einer App ist nicht nötig oder möglich.

Neue Gesprächspartner lädt man über ebendiesen per E-Mail verschickten Link ein, alternativ erstellt man für sie manuell ein Benutzerkonto. In jedem Fall autorisieren sich die Anwender gegenüber luckychat mit einem Benutzernamen und einem Passwort. Anders als bei WhatsApp, Signal und ähnlichen Messengern bleibt die Telefonnummer in luckychat geheim, was insbesondere bei Gesprächen mit Kunden den Datenschutz erhöht. Darüber hinaus kann man den Zugang zu Konferenzräumen und Chats auch für nicht registrierte Gäste freischalten. Nützlich ist das vor allem bei öffentlichen Produktpräsentationen oder im Support.

Rechteverwaltung (noch) ohne Single-Sign-On

Die Rechteverwaltung erfolgt jeweils getrennt in luckychat und luckymeet. In jedem Fall fehlt derzeit eine Anbindung an LDAP- oder andere Autorisierungsdienste. Das überrascht etwas, bietet luckycloud doch für seinen Cloud-Speicher genau diese Funktionen. Dort ist sogar ein Single-Sign-On via OAuth2, ADFS und Shibboleth möglich. Nach eigenen Angaben arbeitet luckycloud allerdings bereits an einem Single-Sign On, mit dem das Unternehmen gleichzeitig eine flächendeckende Zwei-Faktor-Authentifizierung einführen möchte.

Luckychat Rollen

In luckychat bestimmt eine Zahl, welche Teilnehmer eine Aktion auslösen dürfen. Diese müssen mindestens dem gleichen Level angehören, wie die Aktion fordert.

(Bild: Screenshot)

In luckychat legt ein Rollensystem fest, wer an welchen Einstellungen schrauben und etwa Teilnehmer ausschließen darf. Innerhalb von luckymeet kann man Nutzer zu Organisatoren küren, die neue Videokonferenzen erstellen und führen dürfen. Ergänzend gibt es Moderatoren, die den Organisatoren etwas Arbeit abnehmen. So kann man ihnen die Aufgabe übertragen, den Beitritt eines neuen Teilnehmers zu überprüfen und abzusegnen. Organisatoren und Moderatoren dürfen schließlich noch in Grenzen die Rechte der Teilnehmer einschränken und sie beispielsweise stummschalten.

Blickdichte Verschlüsselung

Die komplette Kommunikation erfolgt Ende-zu-Ende verschlüsselt, sodass sogar luckycloud selbst die Inhalte aus Chats und Videokonferenzen nicht herausgeben könnte, wenn zum Beispiel Behörden dies verlangen würden. In luckychat ist die Verschlüsselung in privaten Chats voreingestellt, in privaten Gruppen muss man sie hingegen manuell aktivieren. Eine Chiffrierung ist gleichzeitig die Voraussetzung, um die Gesprächspartner verifizieren zu können. Öffentliche Gruppen erlauben generell keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Audio- und Videogespräche soll luckychat erst in zukünftigen luckychat-Versionen chiffrieren.

Luckychat Verschlüsselung

Öffentliche Chats erfolgen immer unverschlüsselt.

(Bild: Screenshot)

Grundsätzlich kommen bei allen luckycloud-Angeboten aktuelle und sichere Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz. Für technisch Interessierte: luckychat basiert auf den Matrix-, Olm- und Megolm-Protokollen, als Verschlüsselungsalgorithmen kommen Curve25519, AES-256 und HMAC-SHA256 zum Einsatz. luckymeet wiederum schützt die Audio- und Videoübertragungen per DTLS-SRTP, Präsentationen und andere Dateien landen AES-256-verschlüsselt in der luckycloud. Sämtliche Verbindungen sind noch einmal per TLS 1.3 abgesichert, wobei Perfect-Forward-Secrecy-Verfahren (HSTS und PFS) Man-in-the-Middle-Angriffe verhindern sollen.

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Datenschutz Made in Germany

Nach eigenen Angaben betreibt luckycloud seine Dienste in eigenen deutschen Rechenzentren, die nach ISO-27001-BSI zertifiziert sind. Per luckychat ausgetauschte Nachrichten speichert luckycloud nicht auf seinen Servern. Die Basis von luckymeet und luckychat bildet zudem bewährte Open-Source-Software. So besteht luckymeet aus einem angepassten BigBlueButton, während luckychat serverseitig eine angepasste Matrix-Implementierung nutzt. Die luckychat-Mobilapp basiert auf FluffyChat und ist in Flutter entwickelt.

luckycloud garantiert die Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung DSGVO und verspricht, keine der über seine Server fließenden Daten auszuwerten oder zu analysieren. Insbesondere erfasst das Unternehmen bis auf die E-Mail-Adresse keine Kundendaten. Im Fall der Fälle können Kunden jedoch dem Support freiwillig weitere Daten freigeben. Löblich: Anfragen von Behörden protokolliert luckycloud in einem eigenen Transparenzbericht.


Preise & Gebühren

Für luckychat und luckymeet fallen jeweils unterschiedliche Kosten an, in jedem Fall gibt es die Dienste nur im Abonnement. Die Höhe der Gebühren hängt maßgeblich von der Anzahl der Teilnehmer, dem von luckycloud bereitgestellten Speicherplatz und der Laufzeit ab. Der günstigste Zugang zu luckychat schlägt mit 2,41 Euro pro Person und Monat zu Buche, sofern man sich zwei Jahre bindet und mit 1 GByte Speicherplatz auskommt.

Luckymeet Preise

Der Preis für ein Abonnement hängt von Teilnehmerzahl, Speicherplatz und Laufzeit ab.

(Bild: Screenshot)


Die Kosten für luckymeet liegen etwas höher, dort bepreist luckycloud zusätzlich die Anzahl der Verbindungen. Die fälligen Gebühren starten dort bei 4,73 Euro pro Person und Monat, wenn man einen Zwei-Jahres-Vertrag mit 1 GByte Speicherplatz und maximal fünf Verbindungen abschließt. Welche Kosten für ein Unternehmen im Einzelnen entstehen, ermittelt ein Preisrechner auf der luckycloud Website. Darüber hinaus erhält man nach der Registrierung noch vor der eigentlichen Buchung eine detaillierte Aufstellung der tatsächlich anfallenden Kosten.

Luckychat Preisberechnung

Bei der Registrierung für einen Dienst berechnet luckycloud den konkret anfallenden Preis für ein Abonnement.

(Bild: Screenshot)


Wer nicht die Katze im Sack kaufen möchte, kann die Dienste 14 Tage lang kostenlos ausprobieren. Bei der Registrierung muss man sich zunächst für einen Chat oder die Videokonferenzen entscheiden. Über die Kontoeinstellungen lassen sich dann die übrigen luckycloud-Dienste in den Test einbeziehen und gemeinsam ausprobieren.

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Fazit

luckychat erinnert stark an WhatsApp, Signal und Co. In Unternehmen eignet sich das Chat-Werkzeug daher sogar prinzipiell als Messenger-Ersatz. Die Videokonferenzlösung luckymeet kann Teilnehmer in kleinere Konferenzräume aufteilen, Umfragen durchführen und als Leinwand für Präsentationen dienen. Für den Einsatz in großen Unternehmen fehlt beiden Cloud-Diensten eine Anbindung an Authentifizierungssysteme wie LDAP-Server. Ebenfalls wünschenswert wäre eine Verzahnung der einzelnen luckycloud-Dienste, sodass etwa ein Referent in einer Videokonferenz direkt auf seine in luckycloud gespeicherte Präsentation zugreifen kann.

Im Gegenzug locken luckychat und luckymeet mit ihrer einfachen Bedienung und übersichtlichen Bedienoberflächen. Weiterhin punkten sie mit den in Deutschland beheimateten Servern und der durchgehenden Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die beiden Dienste empfehlen sich daher primär für Selbstständige sowie kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs), die eine unkomplizierte Chat- und Videokonferenzfunktion Made in Germany suchen.

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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team

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