Hosting-Anbieter im Vergleich
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Webhosting-Vergleich 2026: Elf Hosting-Anbieter in der Übersicht

Webspeicher für private Homepages und Unternehmens-Websites

Wer eine Website bauen möchte, ist auf einen sogenannten Webhoster angewiesen. Dabei handelt es sich um Anbieter, die Online-Speicher und Dienste für den Betrieb einer Internetseite bereitstellen. Deren Angebote zeigen teils erhebliche Unterschiede, sind aber für Einsteiger immer preiswert.

[Update 11.02.2026]: Dieser Beitrag wurde im Februar 2026 geprüft und aktualisiert.


Eine eigene Internetseite ist eine tolle Spielwiese, um etwa Fotos oder Texte zu publizieren, die eigene Firma zu präsentieren, Kunden zu akquirieren oder einen Online-Shop anzubieten. Gerade Freiberufler oder Gewerbe können schon von einer einfachen Internetseite in Form einer Web-Visitenkarte profitieren: Eine eigene Domain und die dazu passende E-Mail-Adresse wirken professionell und stellen die Erreichbarkeit sicher.

Um eine Internetseite erstellen zu können, wird ein sogenannter Webspace benötigt: Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Online-Speicher für die Internet-Seiten, einer Domain, E-Mail-Funktion und gegebenenfalls noch einigen Datenbanken.

Theoretisch lässt sich zwar jeder PC, selbst kleinste Geräte wie der Raspberry Pi, als Webspace einrichten und am heimischen DSL-Anschluss betreiben. Allerdings ist das ausgesprochen unkomfortabel, tendenziell unsicher und vor allem langsam. Deshalb gibt es eine Reihe von sogenannten Hosting-Anbietern, die Webspace mit schneller Anbindung gegen eine monatliche Gebühr anbieten.

💡 Das Wichtigste in Kürze
  • Wer eine Website betreibt, der benötigt einen Online-Speicher, auf dem die Webseiten abgelegt sind, sowie eine Domain, unter der die Site erreichbar ist.
  • Dieser sogenannte Webspace wird von Hosting-Anbietern bereitgestellt und enthält oft Zusatz-Features wie E-Mail-Funktionen und Datenbank-Anbindung.
  • Kleine Hosting-Anbieter punkten mit gutem Support und Spezialfunktionen, die großen Anbieter mit solider Infrastruktur und teils niedrigeren Preisen.
  • Den Umzug einer umfangreichen Website zu einem anderen Hoster ist komplex, bei Homepage-Baukästen gar unmöglich. Stellen Sie deshalb sicher, dass Ihr heutiger Hoster auch künftigen Ansprüchen gerecht werden kann.

Webhosting-Anbieter im Vergleich


Es tummeln sich zahllose dieser Hosting-Anbieter am Markt – diese einzeln aufzuzählen, würde wenig Sinn ergeben, zumal sich die Hosting-Tarife laufend ändern. Deutlich wichtiger ist das Wissen, dass kleine Anbieter nicht unbedingt schlechter sind als große: Gerade, wer am Anfang mehr Support benötigt, ist bei einem kleineren Anbieter in aller Regel besser aufgehoben. Auch finden sich hier eher Spezialfunktionen. Große Anbieter liefern dafür eine solide Infrastruktur, sehr differenzierte Tarifmodelle und oft niedrige Preise. Grundsätzlich ist es sinnvoll, zunächst das Web-Projekt zu durchdenken und erst anschließend nach einem passenden Hoster zu suchen.


Hostinger: Günstiges Hosting für Einsteiger, Fortgeschrittene und Unternehmen

Der litauische Hosting-Anbieter Hostinger* stellt Server in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Indien, Singapur, Brasilien, Litauen und den Niederlanden zur Verfügung. Hostinger bietet bei jedem der drei verfügbaren Hosting-Pakete unbegrenzte SSL-Zertifikate, um den ein- und ausgehenden Datenverkehr auf gehosteten Webseiten zu verschlüsseln. Außerdem können Nutzer auf einen „Rund um die Uhr“-Support und ein sehr einsteigerfreundliches WordPress-Paket* zugreifen. Mit an Bord sind auch Backups und diverse weitere Extras.

Die drei von Hostinger angebotenen Tarife starten mit dem Paket "Premium", das sich für einfache Projekte mit nur einer benötigten Website eignet.

(Bild: Screenshot)

In unserem Hostinger Test überzeugt der Anbieter mit günstigen und zuverlässigen Hosting-Paketen für Privatnutzer sowie kleine und mittlere Unternehmen. Wächst das Web-Projekt, lässt es sich später problemlos skalieren: Hostinger bietet auch Server an.

Leider ist Hostingers Preisgestaltung oft verwirrend: Es handelt sich um Nettopreise ohne Mehrwertsteuer, in die andererseits nicht alle Sparmöglichkeiten eingerechnet sind. Zudem kostet auch vieles, was bei anderen Anbietern inklusive ist, nach Ablauf des ersten Jahres extra, etwa Mail-Postfächer oder Domains. Mit Neukunden-Rabatt ist das erste Jahr sehr günstig, wer sich direkt bis zu vier Jahre bindet, erhält sehr günstige Monatsgebühren. So ist ein einfaches Hosting „Premium“ schon ab 2,49 Euro plus Mehrwertsteuer erhältlich.

Höhere Hosting-Pakete wie „Business“ und „Cloud Startup“ bieten mehr Speicher, mehr Postfächer und KI-Funktionen, zudem können Kunden auf Hostingers hauseigenes Content-Delivery-Network (CDN) zurückgreifen, was vor allem für internationale Websites sinnvoll ist.

Alle Preise auf der Hostinger-Website gelten jeweils für ein 4-Jahres-Abo für Neukunden. Regulär verlangt Hostinger 12,19 Euro (Premium-Paket), 14,99 Euro (Business-Paket) und 25,99 Euro (Cloud-Startup-Paket).

Vorteile

  • Sehr günstiger Einstieg ins Hosting
  • Gute Hosting-Pakete
  • Funktionen für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Sehr umfangreiche Skalierung möglich
  • Homepage-Baukasten mit KI
  • Von Wordpress.org empfohlen

Nachteile

  • Niedrigpreise nur bei langer Bindung
  • Viele Extras kostenpflichtig
  • Bedienung teils unschlüssig
  • Teils unübersichtliche Tarife

Spartipp: Der Gutscheincode HEISE20 gewährt aktuell 20 % Rabatt im Warenkorb*. Der Rabatt lässt sich auch auf bestehende Sonderangebote anwenden. Den höchsten Rabatt gibt es beim Kauf der Pakete im 4-Jahres-Abo, etwa Premium für umgerechnet 2,23 € pro Monat (inkl. MwSt., einmalig 113,79 € für 51 Monate). Bitte geben Sie dafür den Rabattcode während des Kaufprozesses ein, sofern er nicht bereits automatisch hinterlegt sein sollte. (Stand: 11.02.2026)

➤ Zum Anbieter: Hostinger*
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STRATO: Einer für alles

Das Webhosting-Unternehmen STRATO* mit Sitz in Berlin kann Kunden jeden Wunsch in Sachen Webhosting erfüllen: Vom einfachen Domain-Hosting mit Web-Visitenkarte bis zu mächtigen dedizierten Servern hat STRATO alles im Programm, was zum Hosting einer Website notwendig sein könnte. Kunden profitieren zudem von einfachen Up- und Downgrade-Möglichkeiten für bestehende Websites.

Vom Homepage-Baukasten bis zum dedizierten Server: Strato bietet Lösungen für alle Bedürfnisse.

(Bild: Screenshot)

Ein Klassiker ist STRATOs Homepage-Baukasten, der auch Einsteigern und technisch unbedarften Usern den Weg zur eigenen Internetseite ebnet. Wer mehr möchte, kann zum WordPress-Hosting greifen oder schnappt sich einen der klassischen Webhosting-Tarife: Die sind regulär ab fünf Euro im Monat zu haben, haben viel Speicher, Inklusivdomain(s) samt Postfächern und Datenbanken und unterstützen schon im Basistarif alle notwendigen Technologien für den Betrieb beliebiger Websites.

Schön: STRATO bietet Neukunden regelmäßig einen Gratis-Monat, in beliebten Tarifen wie „Basic“ gibt es bis zu einem Jahr Rabatt. Jede Inklusiv-Domain kann per SSL geschützt werden, die höheren Tarife erlauben durch noch mehr Speicher zudem den Betrieb sehr umfangreicher Webprojekte. Gängige Software kann bei Bedarf per Installer aufgesetzt werden. Zudem gibt es eigene Webshop-Tarife über STRATOs Webshop-System.

Vorteile

  • Bewährter Hoster mit Sitz in Deutschland
  • Schon die einfachsten Hosting-Pakete bieten alles Nötige
  • Schlüssiges und übersichtliches Tarifmodell
  • Viele Skalierungsmöglichkeiten

Nachteile

  • Wenig Spezialangebote
  • Unflexible Tarifgestaltung
  • Anpassungen der Pakete schwierig

➤ Zum Anbieter: Strato*
Hosting ab 0,00 € / Monat


IONOS: Skalierbares Web-Hosting für Privatnutzer und Agenturen

Der im deutschen Montabaur ansässige Hosting-Dienst IONOS* ist der etwas mehr auf professionelle Kunden ausgelegte Konzernbruder von STRATO. Das Angebot ist ähnlich, aber oft anders abgestuft oder in bestimmten Bereichen flexibler: So bietet IONOS neben dem klassischen Web-Hosting für jedermann auch spezielle Lösungen wie ASP.NET-Hosting, VPS-Hosting oder Jamstack-Hosting an. Somit finden sowohl Privatnutzer als auch Unternehmen und Agenturen hier ein für ihre Zwecke passendes Angebot.

IONOS staffelt seine Tarife nach inkludiertem Webspace, SSD-Datenbanken und enthaltenen Domains. Für Agenturen bietet der Dienst spezielle Sonderangebote an.

(Bild: Screenshot)

Ein besonderer Fokus liegt auf dem jederzeit skalierbaren Webhosting, bei dem sich RAM und PHP Memory-Limit anpassen lassen. Hierbei informiert der Dienst den Nutzer, sobald das aktuell gebuchte Performance-Level nicht mehr ausreicht, um etwa einen rasant steigenden Traffic problemlos zu verarbeiten. Zudem werden sowohl der Webserver als auch der Webspace auf derselben Hardware-Plattform bereitgestellt, was die Performance verbessern soll.

Aktuell bietet IONOS die Plus-Lizenz sechs Monate lang für 1 Euro pro Monat an. Erfolgt danach keine Kündigung, läuft das Abonnement für 12 Euro pro Monat weiter. In dem Paket sind 200 GB Webspace, 100 SSD-Datenbanken und 2 Domains inklusive, zudem gibt es 100 GB HiDrive-Cloudspeicher. Das günstigste Paket „Standard“ liegt bei dauerhaft 6 Euro pro Monat, das teuerste Paket „Ultimate“ schlägt mit 30 Euro pro Monat zu Buche (14 Euro für die ersten 6 Monate). In allen Tarifen, bis auf die Plus-Lizenz, muss eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 10 Euro entrichtet werden. Tägliche Backups von Webspace und Datenbanken sind inklusive.

Vorteile

  • Deutscher Hoster für Profis
  • Viel Speicher schon im Einsteigstarif
  • Inkl. 100 GB Cloud-Speicher ab Plus-Tarif
  • Bewährter Homepage-Baukasten mit KI
  • Telefonischer Support

Nachteile

  • Sehr starre Tarifpakete
  • Sparsam mit SSL
  • Anzahl der E-Mail-Postfächer beschränkt
➤ Zum Anbieter: IONOS*
Hosting ab 1,00 € / Monat

Jimdo: Website-Baukasten mit Rechtstext-Garantie

Der Web-Dienst Jimdo* aus Hamburg richtet sich mit seinem Angebot an Kleinunternehmer, Künstler und Freelancer. Neben einem Online-Shop bietet Jimdo eine Rechtstext-Garantie zum Beispiel für die Datenschutzerklärung, damit Nutzer vor Abmahnungen sicher sind.

Jimdo bietet ab dem Tarif "Grow Legal" personalisierte, abmahnsichere Textvorlagen für Impressum und Datenschutzerklärung.

(Bild: Screenshot)

Die Gestaltung des eigenen Webauftritts ist nur über einen KI-gestützten Websitebaukasten möglich, der individuelle Änderungen erlaubt und das eigene Logo gestaltet sowie eigene Fotos einbindet. Alternativ stehen lizenzfreie Bilder aus einer Bilddatenbank zu Verfügung. Bei Layout und Design berücksichtigt Jimdoo nicht nur den großen Computer-Monitor, sondern auch die kleinen Displays von Mobilgeräten. Dies ermöglicht Nutzern, die Website überall zu nutzen und über eingebundene Soziale Medien Kontakt aufzunehmen.

Preislich beginnt Jimdoo bei 0 Euro im Monat („Free“-Tarif), wobei diese Option neben einigen Grundfunktionen nur eine .jimdosite.com-Subdomain bietet. Für einen Online-Shop ist der „Basic“-Tarif mit monatlich 18 Euro die günstigste Option, wobei sich hier wie bei den Webseiten-Optionen der Funktions- und Leistungsumfang durch Aufpreis erweitern lässt.

Vorteile

  • Fokus auf KI-Website-Baukasten
  • Gut skalierbar für Websites & Shops
  • Sehr einsteigerfreundlich

Nachteile

  • Keine alternativen Systeme (z.B. WordPress) möglich
  • Keine Server-Optionen
  • Anzahl der E-Mail-Postfächer stark beschränkt
➤ Zum Anbieter: Jimdo*
Hosting ab 0,00 € / Monat

Wix.com: Homepage-Erstellung ohne Vorkenntnisse

Der international aufgestellte israelische Anbieter wix.com* ist auf Homepage-Baukästen spezialisiert: Anwender erhalten schon bei der Registrierung kostenlosen Zugang zum Baukasten-System. Das ist sehr modern und ermöglichst auch blutigen Anfängern schnelle Erfolge bei der Homepage-Erstellung, und zwar weitestgehend ohne technischen Overhead. Nutzer mit Programmierkenntnissen können aber auch selbst Code einfügen, um so die volle Kontrolle über das Design zu behalten.

Die mehr als 800 Templates sind allesamt für den Einsatz auf Mobilgeräten optimiert und können bei Bedarf individuell angepasst werden. Wer eine Domain benötigt, muss allerdings zu einem der Bezahltarife greifen. Die sind relativ dünn mit Speicher ausgestattet, können dafür aber einfach um viele Funktionen ergänzt werden, die gerade für kleine und mittlere Unternehmen interessant sein können, etwa Buchungssysteme, Webshops oder Dropshipping-Dienstleistungen.

Wix.com bietet eines der bekanntesten Baukasten-Systeme für Websites.

(Bild: Screenshot)

Wie bei allen Baukasten-Systemen hat auch wix.com anfangs den Vorteil schneller Erfolge und niedriger Kosten – allerdings kann es später schwierig werden, sich von dem Dienst zu lösen, etwa weil deutlich größere Pakete oder ein eigener Webserver benötigt werden.

Vorteile

  • Fokus auf KI-Website-Baukasten
  • Kostenlose Homepage-Erstellung
  • Sehr einsteigerfreundlich
  • Marketing-Suite in allen Tarifen inklusive
  • viele Extras

Nachteile

  • Keine alternativen Systeme (z.B. WordPress) möglich
  • Teure Premium-Tarife
  • Domain nur in Premium-Tarifen nutzbar
  • Wenig händische Optionen
➤ Zum Anbieter: Wix.com*
Hosting ab 14,88 € / Monat

All-Inkl.com: Kleiner Webhoster mit starkem Support

Der kleine Webhoster All-Inkl.com* hat sich über die Jahre vor allem durch attraktive Preise, gute Geschwindigkeit und seinen hervorragenden Support einen Namen gemacht. Wer klassische Webhosting-Tarife sucht, ist hier an der richtigen Adresse: Bereits das Basispaket bietet All-Inkl.com Speicher satt und eine Traffic-Flatrate an, alle technisch notwendigen Funktionen für den Betrieb beliebiger Websites und Content-Management-Systeme sind an Bord.

All-Inkl.com bietet niedrige Preise und hervorragenden Support.

(Bild: Screenshot)

Die Tarife sind nach Leistung gestaffelt und bieten mit zunehmender Leistung auch zusätzliche Funktionen. Je hochpreisiger der Tarif, desto weniger Kunden werden pro Server gehostet, was der Performance in den hohen Tarifen deutlich zugutekommt. Für Einsteiger besonders interessant: Der Tarif Privat+, bei dem 100 Gigabyte, 5 Domains und 25 Datenbanken inklusive sind.

Allerdings verzichtet All-Inkl auf einen Website-Baukasten: Wer den Anbieter nutzen möchte, sollte gewisse Grundkenntnisse im Hosting mitbringen. Aber: Tools wie WordPress können über das Backend einfach installiert werden. All-Inkl.com hat bei Bedarf auch klassische Managed-Webserver – echte Rechner, keine vServer – im Programm, die dedizierte Hardwareressourcen bieten.

Besonders bemerkenswert bei All-Inkl.com ist der außerordentlich schnelle Support, der schon ab dem zweitgünstigsten Tarif rund um die Uhr für Kunden verfügbar ist.

Vorteile

  • Sehr attraktive Tarife
  • Starker Basistarif mit 3 Domains und 500 Postfächern
  • Solide Managed-Server für die Skalierung

Nachteile

  • Kein Homepage-Baukasten
  • Eher für Nutzer, die sich auskennen
  • keine günstigen vServer oder Root-Server
➤ Zum Anbieter: All-Inkl.com*
Hosting ab 0,00 € / Monat


Mittwald: Modernes Cloud-Hosting

Webhosting mit dedizierten Ressourcen gibt es nicht bei vielen Anbietern. Mittwald ist aber einer davon. Ursprünglich im klassischen Webhosting verortet, richtet sich der relativ kleine deutsche Anbieter vor allem an Agenturen und Freelancer. Dementsprechend werden bei seinen Kunden gewisse Kenntnisse vorausgesetzt. Das fängt schon bei der Preisgestaltung an: Angegeben werden Netto-Preise.

Übersicht der Hosting-Tarife

Bei Mittwald richten sich die Basis-Tarife nach dem Besucheraufkommen. Man kann aber auch eigene Tarife konfigurieren.

(Bild: Screenshot)

Das klassische Hosting wird über vCPU- und RAM-Angaben gesteuert: Mittwald gibt seinen Hosting-Paketen damit aber, anders als viele andere Anbieter, ein sicheres Ressourcenfundament. Im Zusammenspiel mit der Cloud-Infrastruktur, der 99,99-prozentigen Uptime-Garantie und dem fleißigen Support ist sicher: Downtimes wird es so gut wie nicht geben.

Praktisch ist die Möglichkeit, eigene Tarife zu konfigurieren. In jedem Tarif sind eine Domain und die SSL/TLS-Verschlüsselung per Let’s Encrypt inklusive. Anwender, die ihr Hosting bei Mittwald buchen, erhalten zudem unbegrenzt E-Mail-Konten und MySQL-Datenbanken sowie eine leistungsstarke Backup-Funktion. Mit Serverstandort Deutschland ist auch der Datenschutz gewährleistet.

Vorteile

  • Webhosting mit dedizierten Ressourcen
  • Gut skalierbar, da vServer
  • und Dedicated-Server im Angebot
  • Solide Cloud-Infrastruktur
  • Clevere Hosting-Konfiguration mit APCu

Nachteile

  • Kein Homepage-Baukasten
  • Profi-Ausrichtung
  • Keine Inklusivdomains
  • Speicher vergleichsweise teuer
➤ Zum Profil: Mittwald
Hosting ab 11,90 € / Monat


1blu: Gut und günstig

Der Hosting-Anbieter 1blu* zeichnet sich vorwiegend durch seine sehr niedrigen Preise bei viel Leistung aus: So gibt es schon für 3,99 Euro im Monat einen einfachen Webspace mit 20 Gigabyte SSD-Speicher samt Domain. Das ist ideal für Anwender, die unter anderem eine umfangreiche Portfolio-Seite aufbauen wollen. 1Blu ist dabei dank vieler günstiger Tarifstufen gut skalierbar – und bleibt in allen Tarifen günstig.

Viel Speicherplatz für wenig Geld bietet 1blu.

(Bild: Screenshot)

Alle Tarife sind für WordPress und ähnliche Content-Management-Systeme geeignet, sofern diese selbst installiert werden. Dabei hilft bei Bedarf auch ein Installer-Tool. Neben klassischem Webhosting hat 1Blu auch virtuelle und dedizierte Webserver und einen Webbaukasten im Programm. Letzterer kann bei Bedarf auch mit den normalen Tarifen genutzt werden.

1Blu bietet sich für Nutzer an, die noch nicht so recht wissen, wohin ihr Website-Projekt führen wird: Von einfachen Blogs bis zu großen Business-Websites ist alles möglich, allerdings sind gewisse technische Kenntnisse Voraussetzung.

Vorteile

  • Sehr preiswerter Anbieter
  • Hervorragend skalierbar durch feine Tarifabstimmung
  • Günstige (v)Server-Angebote
  • KI-gestützter Website-Baukasten

Nachteile

  • Setzt Hosting-Kenntnisse voraus
  • Profi-Ausrichtung
  • Keine Managed-Server
  • Nur im entsprechenden Tarif verfügbar
➤ Zum Anbieter: 1blu*
Hosting ab 2,99 € / Monat

webgo: Hamburger Webhoster mit Rechenzentrum in Deutschland

Der Hamburger Webhoster webgo* betreibt ein eigenes Rechenzentrum in Deutschland, was für Privat- wie Geschäftskunden einen sicheren Platz für Daten gemäß den Anforderungen der DSGVO bedeutet. Als Speicher stehen dabei wahlweise günstige magnetische Server-Festplatten (HDD), flotte Solid-State-Drives (SSD) oder NVMe bereit. Letztere punkten durch kurze Zugriffszeiten auf die Daten, was nicht nur den Website-Besuchern gefällt, sondern auch Google. Als Server für das Webhosting nutzt webgo eine Kombination aus nginx- und Apache-Software, wobei jeder Apache-Webserver über eine eigene und frei konfigurierbare chroot-Umgebung verfügt – eine Besonderheit, die nicht jeder Hoster bietet.

(Bild: Screenshot)

Für die Erstellung von Webseiten bietet webgo diverse 1-Klick-Installationen gängiger Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress, Drupal, Joomla und Contao an. Bei Bedarf kann auch ein KI-gestützter Homepage-Baukasten zum Einsatz kommen. Damit lassen sich Webseiten auch von Nutzern mit wenig Vorkenntnissen erstellen. Ergänzt wird das Angebot unter anderem um einen Homepage-Baukasten, virtuelle private Server (VPS) sowie dedizierte Server. Ist Hilfe erforderlich, so ist der Support von webgo 365 Tage im Jahr per Telefon, LiveChat oder E-Mail erreichbar.

Bei webgo reicht die Preisspanne der Webhosting-Pakete von monatlichen 6,95 EUR für ein HDD-Starter-Paket bis hin zu 47,95 EUR pro Monat für das leistungsstärkste NVMe-Paket. Letzteres bietet neben schnellem Speicher unter anderem 10 Inklusivdomains, 300 GB SSD-Webspace, garantiert 8192 MB RAM, eine unbegrenzte Anzahl an E-Mail-Adressen sowie die Begrenzung auf vier Nutzer pro CPU-Kern. Je weniger Kunden pro Kern, desto höher ist die Leistung des Hostingpakets.

Vorteile

  • Viele Tarife zur Auswahl
  • „Exotische“ Konfigurationen für Top-Leistung
  • NVMe-Hosting
  • Günstige Managed (v)Server für effiziente Skalierung

Nachteile

  • Setzt Hosting-Kenntnisse voraus
  • Kleine Pakete recht schwachbrüstig
  • Günstiges HDD-Hosting nicht optimal
➤ Zum Anbieter: webgo*
Hosting ab 5,95 € / Monat

dogado: Modernes Ökostrom-Webhosting aus Dortmund

Der 2001 gegründete Cloud-Service-Provider dogado* mit Sitz in Dortmund bietet Webhosting-Lösungen für kleine sowie mittlere Unternehmen und wirbt mit Tools für Domains, Websites, Online-Shops, digitalen Büros und Online-Werbung. dogado preist außerdem die Verwendung von 100 % Ökostrom sowie einen besonders schnellen 24/7 Experten-Service an, laut Anbieter mit einer durchschnittlichen Hotline-Wartezeit von 28 Sekunden.

(Bild: Screenshot)

Die eigenen Rechenzentren und Server setzen ausschließlich Dell- und Cisco-Hardware sowie schnelle SSD-Festplatten in allen Tarifen ein. Kunden erhalten zudem Zugriff auf dutzende Apps wie Joomla, Typo3 und viele mehr.

dogado bietet vier verschiedene Hosting-Pakete zur Auswahl. Das Basis-Modell „WEB S 3.0“ ist mit 5,99 € /Monat bei 75 GByte Speicherplatz und einer .de-Domain angesetzt, das höchste Paket WebXL ist mit satten 600 Gigabyte Speicher ausgestattet und kostet 27,99 Euro/Monat. Alternativ gibt es dedizierte WordPress-Hostingpakete, falls nur WordPress zum Einsatz kommen soll. Bei Skalierungsbedarf springt die reiche Server-Auswahl des Anbieters ein.

Vorteile

  • Übersichtliches Hostingangebot
  • Schnelle Infrastruktur
  • Sehr guter Support
  • Günstige Managed (v)Server für effiziente Skalierung

Nachteile

  • Wenige Inklusivdomains
  • Keine Angaben zu Kunden pro Server
  • Kein Homepage-Baukasten
➤ Zum Anbieter: dogado*
Hosting ab 1,00 € / Monat

Cloud86: Cloud-Hosting aus den Niederlanden

Cloud86* ist ein schnell wachsender Hostinganbieter aus den Niederlanden, der voll auf cloud-basiertes Hosting setzt. Das hat gleich mehrere Vorteile: Hohe Geschwindigkeit und einfache Skalierung sind nur einige davon. Zudem setzt der Anbieter auf LiteSpeed-Cache, um das Hosting optimal zu beschleunigen.

Der Einstieg bei Cloud86 ist sehr preiswert, allerdings ist das „Sparpaket“ auch sehr dünn ausgestattet. Wer Leistung und Platz braucht, muss mindestens zum Medium-Tarif greifen: Hier werden unrabattiert 7,45 Euro im Monat fällig, wobei eine DE-Domain kostenlos dabei ist. Ebenfalls erst ab dem Medium-Tarif erhältlich ist der KI-basierte Homepage-Baukasten.

Der niederländische Anbieter Cloud86 bietet pfeilschnelles Cloud-Hosting.

(Bild: Screenshot)

Cloud86 (Test) ist primär für WordPress-Nutzer interessant: Nicht nur, weil der Dienst viele Optimierungen für WordPress bietet, sondern auch, weil er – zusätzlich zum regulären Hosting – auch reine WordPress-Pakete anbietet. Die sind noch einmal zusätzlich optimiert. Bei Bedarf können Kunden auch auf virtuelle Managed-Server – ebenfalls in der Cloud – ausweichen. Cloud86 ist insgesamt auf einem höheren Preisniveau als so mancher Mitbewerber, bietet dafür aber auch optimale Leistung.

Vorteile

  • Superschnelles Cloud-Hosting
  • KI-Website-Builder...
  • Optimierungen für WordPress und zahlreiche Extras
  • Starke Managed-vServer für Skalierung

Nachteile

  • Recht teuer
  • ...leider erst ab dem Medium-Tarif
  • Basis-Tarife haben sehr wenig Speicher
➤ Zum Anbieter: Cloud86*
Hosting ab 1,95 € / Monat


Webhosting: Darauf sollten Sie achten

Klassisches Webhosting gibt es bei manchen großen Anbietern schon für sehr kleines Geld: Ab rund 4 Euro schnüren die Webhoster Pakete mit ordentlich Speicher, mehreren Domains, E-Mail- und Datenbank-Funktion sowie Traffic-Flatrate. Die Tarife der einzelnen Anbieter unterscheiden sich vor allem durch ihre Preisgestaltung, den Speicher und die Zahl der potenziellen Subdomains, E-Mail-Postfächer oder Datenbanken. Von diesen Angaben sollten sich Kunden aber nicht blenden lassen: Für eine kleine Standard-Website wird zunächst eine Domain, ein Mailkonto, eine Datenbank und vielleicht ein Gigabyte Speicher benötigt. Für den Einstieg reicht daher in aller Regel der allerkleinste Tarif. Wird mehr Leistung benötigt, gibt es beim Anbieter immer die Möglichkeit zu einem Upgrade. Angaben wie „SSD-Speicher“ sind hilfreich, um die Geschwindigkeit des Systems zu bewerten. Bei kleinen Projekten ist das aber nicht zwingend notwendig.



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Webhosting auf virtuellen Servern

Um die Preise niedrig zu halten, vergeben Webhosting-Anbieter zumindest in den kleinen Tarifen keine vollständigen Server an ihre Kunden. Vielmehr handelt es sich beim klassischen Hosting-Tarif um ein Benutzerkonto auf einem (virtuellen) Server, das jedoch alles enthält, was für den Betrieb einer Internetseite notwendig ist. Neben einem FTP-Server, auf den die HTML- oder PHP-Dateien geladen werden können, sind das in aller Regel mindestens eine Datenbank, eine E-Mail-Funktion und natürlich eine oder mehrere Domains. Daraus ergibt sich ein Rundum-Sorglos-Paket für Nutzer, die einfach eine Homepage, ein Blog, ein Forum oder einen Shop ins Netz bringen möchten, ohne sich um die technischen Details kümmern zu müssen.

Welcher Webhoster ist ideal?

Das Internet ist voll mit Toplisten für die besten Webhoster. Allerdings ist diese Einteilung skeptisch zu betrachten: Der beste Webhoster ist immer der, der für das geplante Projekt das ideale Paket aus Funktionalität, Bedienqualität, Speicher und Preis schnürt. Und hier gibt es erhebliche Unterschiede: Wer einfach eine simple Website zusammenbasteln möchte, ist vielleicht bei einem Homepage-Baukasten am besten aufgehoben; wer Wert auf Kundenservice oder einen eigenen Onlineshop legt, sollte gegebenenfalls zu anderen Anbietern greifen als jemand, der vorwiegend wenig Geld bezahlen will.

Homepage-Baukästen oder Webhosting?

Grundsätzlich lässt sich Online-Speicher für Websites in drei Kategorien einteilen: Klassisches Webhosting, Homepage-Baukästen und vollwertige Server. Jede dieser Kategorien hat durch die Tarifierung der Anbieter Unterkategorien. So bieten die meisten Hoster inzwischen als Alternative zum Webhosting das sogenannte WordPress-Hosting an: Hierbei handelt es sich um einen Webspace, auf dem nur das Content-Management-System WordPress installiert ist. Der Vorteil einer solchen Lösung ist, dass der Anwender sich auf dieses eine System konzentrieren kann. Nachteilig ist, dass kein Platz für andere Lösungen bleibt.

Im Bereich der Homepage-Baukästen gibt es spezialisierte Anbieter wie Wix oder Jimdo, die ausschließlich auf die Baukästen setzen. Die meisten anderen Anbieter haben aber inzwischen ebenfalls einsteigerfreundliche Homepage-Baukasten-Tarife: Gemeinsam haben diese Systeme, dass sehr viel vorgegeben ist und der Anwender gar nichts mehr mit der technischen Basis der Internetseite zu schaffen hat. Stattdessen wird diese über vorgefertigte Templates „zusammengeklickt“. Das ist besonders einsteigerfreundlich, limitiert aber gegebenenfalls die Möglichkeiten, die Website beliebig zu erweitern. Auch wird ein späterer Umzug des Projekts zu einem anderen Webhoster meist unmöglich. Grundsätzlich gilt: Homepage-Baukästen sind für kleinere Projekte in Ordnung, wer hoch hinaus will, sollte jedoch von Anfang an auf WordPress setzen.

Mit Homepage-Baukästen oder Content-Editoren wie Wordpress erstellt man Inhalte und passt die Webseiten an.

(Bild: Screenshot)


KI-basierte Homepage-Baukästen und KI-Funktionen

KI ist überall, auch in den Homepage-Baukästen oder WordPress-Paketen – und wird offensiv von den Anbietern beworben. KI-Website-Generatoren haben wie jede generative KI den Vorteil, dass sie Design und Inhalte wie Texte und Bilder erstellen können: So lässt sich eine Website in wenigen Minuten online stellen, ganz ohne Vorarbeit. Allerdings gibt es hier ein großes „Aber“: Zum einen setzen die Anbieter aus Kostengründen oft nicht auf die neuesten KIs wie ChatGPT, sondern auf eigene Systeme. Dadurch sind die KIs recht simpel. Zum anderen sind die KI-Systeme oft auch in der Ausführung limitiert: So mancher Anbieter verlangt nach einer gewissen Zahl von Generierungen zusätzlich Geld, denn KI ist eben teuer im Unterhalt.

KI in WordPress oder im Homepage-Baukasten ist daher vor allem für blutige Anfänger interessant, die einfach schnell eine Website aufsetzen wollen. Hier ist die KI der Anbieter eine echte Hilfe. Wer hingegen regelmäßig KI-Content erstellen möchte, sollte keinen Aufpreis für eine Webhoster-KI zahlen – und das Geld lieber in ein echtes KI-Abo stecken: Dann ist sichergestellt, dass immer die modernste und effizienteste KI den Content erstellt. Er muss eben nur noch auf die Website kopiert werden.


Eigener Webserver für Unternehmen und große Websites

Die dritte Kategorie ist der Webserver. Ursprünglich handelte es sich dabei um echte Computer, die im Rechenzentrum des Anbieters standen: Kunden konnten diese mieten und selbstständig verwalten. Heute wird vermehrt auf Cloud-Infrastruktur gesetzt, statt eines echten Servers wird ein virtueller Server an den Kunden verkauft. Dessen Vorteil ist vor allem seine problemlose Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit. Zudem gibt es in beiden Kategorien noch „managed Webserver“, bei denen der Webhoster die technische Pflege der Systeme inklusive Updates übernimmt. Es ist zunächst naheliegend, aufgrund der Leistung einen ganzen Webserver zu buchen, allerdings ist das mit relativ hohen monatlichen Kosten verbunden und für „normale“ Internetseiten schlicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Wenn die Website erfolgreich ist, kann zudem jederzeit ein Upgrade von einem klassischen Webhosting-Tarif auf einen Webserver vorgenommen werden.

SSL/TLS-Verschlüsselung, Skript-Unterstützung und Datenvolumen gegen Aufpreis

Bei manchen Anbietern ist leider erst in den höheren Tarifen die inzwischen essenzielle SSL/TLS-Verschlüsselung enthalten. Die schützt nicht nur den Webseitenbesucher, sondern hilft Webseiten auch beim Google-Ranking – und ist damit Pflicht für Webangebote, die Reichweite erzielen wollen. Ideal für die Verschlüsselung ist übrigens der Dienst Let’s Encrypt, der jedoch nicht immer unterstützt wird: Viele Anbieter setzen auf eine eigene Zertifizierung, die zwar genauso gut ist, aber eben Kosten verursachen kann. Kunden sollten also darauf achten, das pro geplantem Projekt mindestens ein Zertifikat verfügbar ist. Einige Anbieter geben auch erst ab höheren Tarifen bestimmte Programmiersprachen wie Perl und Python frei. Zusätzliches Datenvolumen oder größere Postfächer beim E-Mail-Hosting gibt es oft ebenfalls erst gegen Aufpreis.

Traffic-Peaks: Ausfallsicherheit auch bei hoher Nachfrage

Die technischen Daten der Hoster sagen nicht viel darüber aus, ob ein Webhosting-Tarif Stress standhält. Das kann passieren, wenn eine interessante Website auf einem großen Medium verlinkt oder von einem Influencer empfohlen wird: Plötzlich sind tausende Nutzer da – und der Server wird langsam oder bricht zusammen. Deshalb geben manche Anbieter, wie etwa All-Inkl.com – bei ihren Webhosting-Tarifen auch eine Kunden-Anzahl pro Server an. Je niedriger diese ist, desto leistungsfähiger ist der Tarif. Andere Anbieter wie Mittwald bieten nur noch Cloud-Hosting an und kalkulieren mit dem Mittelwert der Besucher pro Monat.

Projekte vorher planen und den richtigen Webhoster finden

Wer sich für einen Anbieter entscheiden möchte, sollte vorab ein wenig überlegen, welche Features er für den Einstieg überhaupt benötigt. So kann es sich anbieten, kurz zu überschlagen, wie viele Domains, E-Mail-Postfächer und Datenbanken für ein Projekt benötigt werden und mit welchem Nutzer-Ansturm zu rechnen ist. Feste Regeln gibt es dafür nicht, aber eine private Familien-Homepage dürfte in aller Regel deutlich weniger Besucher anziehen als ein Blog über ein populäres Thema. Wer Bilder oder gar Videos selber hosten will, braucht naturgemäß mehr Speicher als jemand, der eine sehr textlastige Internetseite plant.

Subdomains für unendlich viele Adressen

Wer bei der Website-Erstellung zunächst ein wenig herumspielen möchte, findet übrigens einen praktischen Partner in den Subdomains: Diese gehören zur registrierten Domain, müssen aber nicht separat gekauft werden, sondern können einfach angelegt werden. So bietet sich eine Spielwiese für weitere Projekte, denn die Subdomains verhalten sich wie normale Domains, nur um eine Ebene vorangestellt: Aus https://meineseite.de wird https://subdomain.meineseite.de – das ist auch praktisch, um direkte URLs für bestimmte Seiten anzubieten.

Code-Editoren, Content-Management-Systeme und FTP-Zugriff

Wenn man keinen Homepage-Baukasten oder vorinstallierte Content-Management-Systeme (CMS) im Tarif hat, benötigt man eigene Werkzeuge, um Inhalte zu erstellen und online zu veröffentlichen. Reines HTML-Coding mit einem Text-Editor wie SubEthaEdit (Mac) oder Notepad++ (Windows) dürfte allenfalls für kleine Privat-Homepages eine Option sein – auch wenn es immer gut ist, einen der Editoren zur Hand zu haben. Stattdessen kann per FTP ein Content-Management-System wie Wordpress auf dem Webspace installiert werden. Dazu lädt man die Dateien des CMS mit einem FTP-Programm wie Cyberduck (Mac/Windows) auf den eigenen Webspace hoch. Anschließend wird das FTP-Programm nur noch selten benötigt, weil die Bearbeitung der Inhalte direkt über den Internetbrowser erfolgt. Wem das zu kompliziert ist, der kann auch auf ein Offline-CMS setzen. Das Desktop-CMS Publii etwa generiert statische Webseiten unter Windows, MacOS oder Linux: Diese können anschließend einfach auf den Webspace hochgeladen werden.


Fazit: Drum prüfe, wer sich ewig bindet

Es gibt eine reiche Auswahl an Webhostern mit noch viel mehr interessanten Tarifen, wobei sich das Angebot in den letzten Jahren stark homogenisiert hat: Alle bieten klassisches Hosting und fast alle Baukästen mit KI für Einsteiger an, wobei Wix* und Jimdo* nur diese Variante anbieten. Bei den übrigen Anbietern ist das WordPress-Hosting ebenso Standard wie das Angebot von Servern.

Für einfache Homepage-Gestaltung sind alle Anbieter geeignet, die Spreu trennt sich vom Weizen, wenn ein „Mehr“ benötigt wird: Mehr Leistung, mehr Flexibilität, mehr Stabilität. Websites wachsen schließlich stetig. Wer sich also ernsthaft für einen Webhosting-Anbieter interessiert, sollte vordergründig drei Dinge im Auge behalten: Was bietet der ausgewählte Tarif? Lässt er sich bei Bedarf leicht skalieren? Und wo ist das Ende der Fahnenstange?

Anbieter, die ein großes Portfolio und ein schnelles Tarifupgrade anbieten, sind hier klar im Vorteil. Dazu zählen in diesem Vergleich Hostinger*, Strato*, Ionos*, webgo*, 1Blu* und das mit Ökostrom laufende dogado*. Stolpersteine drohen bei All-Inkl.com* und Cloud86*, wenn das eigene Projekt stark wächst. Denn hier gibt es zum Beispiel einen deutlichen Preissprung vom höchsten Hosting-Tarif zum kleinsten Webserver – es kann also nötig sein, den Anbieter zu wechseln. Klug löst Mittwald dieses Problem, indem die dedizierten Ressourcen jederzeit gut skalierbar sind und ein Preissprung ausbleibt.

Kurzum: Alle hier aufgeführten Anbieter hier bieten solide Hosting-Leistung. Top-Performance ist aber vor allem bei Anbietern mit WordPress-Optimierungen zu erwarten. Auf Homepage-Baukästen sollte man nur bei kleinen Projekten zurückgreifen. Dank konstanter Weiterentwicklung und KI-Funktionen ist auch WordPress inzwischen eine Art Homepage-Baukasten – und eine gute Investition in die Zukunft.


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Redaktion & Aktualisierung: heise Download-Team

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