ATA Security
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ATASecurity als bootfähige CD oder Diskette
Die hier angebotene Versioin von ATASecurity kann direkt von Diskette oder CD-ROM starten. Das Programm überprüft alle am System angeschlossenen ATA-Festplatten daraufhin, ob sie über Sicherheitsfunktionen verfügen und ob diese ordnungsgemäß „eingefroren“ sind. Wenn alles in Ordnung ist, startet es nach einer kurzen Verzögerung direkt das Betriebssystem von der Festplatte, und Sie brauchen sich auch zukünftig keine Sorgen um Festplattenpasswörter zu machen.
Findet ATASecurity eine gefährdete Festplatte, so schickt es ihr nach Rückfrage das ATA-Kommando Security Freeze Lock, das den Schutzmechanismus einfriert und so das missbräuchliche Setzen des Passworts verhindert. Achtung: Der Schutz wirkt nur bis zum nächsten Kaltstart. Dauerhafte Sicherheit kann nur ein BIOS-Update bieten, wenn der Hersteller des PC oder des Mainboards das Problem erkannt und behoben hat. Bis dahin ist es am sichersten, den Rechner nur noch mit ATASecurity booten.
Wir haben ATASecurity für die gängigsten (Serial-)ATA-Hostadapter entwickelt und getestet. Es sollte alle am System angeschlossenen Festplatten auflisten. Falls es das nicht tut, stellen Sie bitte zunächst sicher, dass Sie die aktuelle Version von dieser Seite verwenden. Wenn Ihre Hardware nicht erkannt wird, wären wir für einen kurzen Hinweis per E-Mail an bo@ctmagazin.de dankbar. Wir können nicht versprechen, alle erdenklichen Hostadapter zu berücksichtigen, wollen uns jedoch bemühen, ATASecurity noch weiterzuentwickeln.
Risiken und Nebenwirkungen
ATASecurity ist möglichst defensiv programmiert und tut im Zweifelsfalle lieber gar nichts, als riskante ATA-Kommandos an unbekannte Hardware zu schicken. Trotzdem können wir unerwartete Nebenwirkungen nicht ganz ausschließen, der Einsatz der Software erfolgt daher auf eigene Gefahr.
Bisher beobachtete Probleme:
Windows 98 erkennt auf einigen Systemen nach dem Booten über ATASecurity ein oder mehrere CD-ROM-Laufwerke oder -Brenner nicht mehr. Unsere Software scheint manche ATAPI-Laufwerke so zu verwirren, dass Windows 98 sie anschließend nicht mehr mag. Für dieses Problem haben wir leider noch keine Lösung anzubieten. Die Nebenwirkung verschwindet aber nach einem Neustart ohne ATASecurity.
Auf Systemen mit einem vom BIOS des Hostadapters eingerichteten Software-RAID-1 hat ATASecurity in sehr seltenen Fällen die Festplatte(n) in einer Weise verwirrt, dass das BIOS der Meinung war, es müsse das Array neu aufbauen. Auch hierfür gibt es noch keine Lösung; wir raten in diesem Falle von der Verwendung von ATASecurity ab. Die Nebenwirkung sollte nach einem Neustart ohne ATASecurity verschwinden, in bisher einem Fall war dies erst nach einem BIOS-Update des Hostadapters der Fall (Datenverlust ist nicht eingetreten.).
Download und Installation
Um eine bootfähige Diskette zu erstellen, schreiben Sie das Image mit einem Programm wie RawWrite auf eine formatierte Diskette. Eine bootfähige CD entsteht ganz ähnlich: Wählen Sie in Ihrer Brennsoftware als Projekttyp eine bootfähige CD und geben Sie als Boot-Image das Disketten-Image an. Bitte nicht verwechseln: Die .ima-Datei ist kein ISO-Image einer ganzen CD, sondern lediglich das Abbild einer 1,44 MByte großen Bootdiskette und muss in der Brennsoftware entsprechend als Boot-Image eingebunden werden.
Download: ATASecurity 1.1 als bootfähiges Disketten-Image
Spezialversion ohne RĂĽckfrage
Auf vielfachen Wunsch stellen wir auch eine Version von ATASecurity bereit, die ohne Rückfrage bei allen erreichbaren Festplatten die Sicherheitsfunktionen einfriert. Achtung: Benutzen Sie diese Version nur auf Systemen, auf denen Sie sich zuvor vergewissert haben, dass die normale Version störungsfrei funktioniert. Insbesondere sollten Sie sich vergewissern, dass keine der bekannten Nebenwirkungen auftritt (s.o.).
Download: ATASecurity 1.1-noprompt – Version ohne Rückfrage