Apple arbeitet angeblich an Schlaftracker und Fitness-Check für Apple Watch

Das langfristige Ziel des Unternehmens liegt einem Bericht zufolge darin, Körperdaten nicht einfach nur zu sammeln, sondern für die Diagnostik einzusetzen. Neue Gesundheits-Apps für die Computer-Uhr seien in Arbeit.

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Apple Watch

(Bild: dpa, Andrew Cowie)

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Apple arbeitet daran, die Erfassung von Gesundheits- und Fitnessdaten mit HealthKit langfristig zu einem Diagnose-Tool weiterzuentwickeln, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Dies sei das "ultimative Ziel" von Apples Team für Medizintechnik und könnte sowohl die Weitergabe von Krankheitsdokumenten erleichtern als auch die Analyse durch Ärzte, denen dadurch zusätzliche Daten zur Einsicht stehen.

Apple hatte im Verlauf des Jahres das Start-up Gliimpse übernommen, das auf die Verwaltung und Auswertung medizinischer Unterlagen spezialisiert war und eine zentrale Sammelstelle für Krankheitsdaten entwickelte.

Apple-Chef Tim Cook betonte bereits mehrfach, dass er die Apple Watch langfristig als Diagnose-Tool sieht: Er sei fest davon überzeugt, dass ein derartiges Gerät noch zu seinen Lebzeiten Bluthochdruck, Diabetes oder selbst Krebs erkennen könne. Im Mai erklärte Cook, dem menschlichen Körper fehle ein Äquivalent zur Service-Anzeige im Auto – die Uhr soll "immer mehr Funktionen des eigenen Körpers" kontrollieren.

Dem Bericht zufolge arbeitet Apple an einer Schlaftracking-App für watchOS sowie einer App zur Bestimmung des Fitness-Levels: Sie soll erfassen, wie lange der Puls benötigt, um vom Maximalwert zurück zum Ruhepuls zu gelangen. Ob und wann diese Programme für die Apple Watch erscheinen, bleibt unklar. (lbe)