Bericht: Farbe von roten iPhones kann sich lösen
Bei iPhone 11 und iPhone 12 kann es zu Verfärbungen an den Gehäuserändern kommen, berichten einzelne Nutzer.
(Bild: Apple)
Einige rote iPhones – von Apple aufgrund einer Zusammenarbeit mit einer Wohltätigkeitsorganisation "Product (RED)" genannt – können nach erstaunlich kurzer Zeit Teile ihrer Einfärbung verlieren. Ob dies ein grundsätzliches Produktionsproblem darstellt oder nur einzelne Chargen betrifft, bleibt bislang unklar.
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iPhone 12 war in einer HĂĽlle
Wie das slowakische Apple-Portal svetapple.sk meldet, tritt das Problem auch bei der aktuellen iPhone-12-Generation auf, die erst im vergangenen Herbst erschienen ist. Sowohl iPhone 12 als auch iPhone 12 mini gibt es als rote Variante, das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max hingegen nicht. Die Verfärbungen treten am Aluminium-Chassis auf, das den Rand der Geräte bildet – seit dem iPhone 12 ist es wieder kantig und nicht mehr abgerundet.
Chemische Reaktion?
Auf Bildern, die svetapple.sk von einem im November 2020 erworbenen Gerät veröffentlicht haben, sieht man, wie aus dem roten Rand ein fast goldener Verlauf wird, der sich um den Sleep/Wake-Knopf gebildet hat. Eines der betroffenen Modelle wurde in einer klaren Hülle transportiert, der Farbverlust kann also nicht durch Reibung entstanden sein. Womöglich kommt es zu einer chemischen Reaktion zwischen dem Kunststoff der Hülle und dem Farbanstrich. Eine Farbveränderung durch UV-Licht ist theoretisch ebenso möglich.
Weitere Modellreihen betroffen
Das Gerät habe von Tag 1 in der Hülle gesteckt und sei auch nicht in einer "toxischen Umgebung" verwendet worden, heißt es weiter. Es ist denkbar, dass das betroffene Modell eine fehlerhafte oder nicht perfekte Farbauftragung erhalten hat. Neu scheint der Fehler nicht zu sein. Im offiziellen Apple-Forum ist auch von anderen Modellen wie dem iPhone 11 oder der 2020er Variante des iPhone SE die Rede, die den Fehler aufweisen. Dabei gibt es sogar einzelne Betroffene mit anderen Farbgebungen wie Grün oder Schwarz, lässt sich nachlesen. Neben klaren Hüllen wurden auch Original-Silikon-Cases von Apple verwendet – auch hier lässt sich eine chemische Reaktion nicht ausschließen. Betroffene Nutzer sollten sich an Apple wenden und einen Austausch verlangen.
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(bsc)