Analystenvorhersage: Warum das erste faltbare iPhone richtig teuer werden könnte
2026 könnte Apples erstes faltbares iPhone erscheinen. Zur geplanten Bepreisung haben Analysten interessante Ansichten.

Person mit Foldable: Apple ist in diesem Markt bisher drauĂźen.
(Bild: ra2 studio / Shutterstock.com)
Wie teuer wird Apples erstes Foldable? Einem neuen Analystenbericht zufolge könnte es zum "teuersten iPhone aller Zeiten" werden. Die ersten Geräte könnten angeblich 2026 erscheinen, heißt es unterdessen aus Apples Lieferkette – wobei nach wie vor unklar ist, um welchen Gerätetyp genau es sich handeln wird.
Über 2000 Euro – als Einstieg
Tim Long vom britischen Bankhaus Barclays schrieb in dieser Woche in einem Bericht an Investoren, dass der Startpreis für ein faltbares iPhone in den USA wohl bei 2300 US-Dollar liegen dürfte. Das wären nach aktuellem Kurs 2100 Euro – wobei Apples Europapreise üblicherweise nochmals teurer sind. Welche Ausstattung ein solches Modell hätte, ist unklar. Mit mehr Speicher könnte es aber nochmals signifikant teurer werden. Beim iPhone 16 Pro Max zahlt man so für 1 TByte statt der standardmäßigen 256 GByte einen Aufpreis von 500 Euro. Entsprechend wären bei Vollausstattung Preise denkbar, die bei (deutlich) über 2500 Euro liegen, eher Richtung 3000 Euro gehen.
Zur Einordnung: Apple hatte bereits iPhones in Topausstattung für mehr als 2000 Euro angeboten – beim iPhone 14 Pro Max mit 1 TByte war dies 2022 mit knapp 2100 Euro der Fall. Aktuell kann man für ein iPhone 16 Pro Max mit 1 TByte immerhin 1949 Euro bei Apple lassen – im Handel (ab 1699 €) ist es allerdings bereits günstiger. Im US-Direktvergleich hätte Apple beim Foldable eine (Fast-)Verdoppelung des Preises erreicht: Dort zahlt man für den Einstieg beim iPhone 16 Pro Max derzeit 1200 Dollar.
Auch ein iPad/Mac-Hybrid?
Die Angaben von Barclays decken sich mit jenen, die kürzlich der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities aus Taiwan gewagt hatte: Auch er glaubt an Einstiegspreise für ein Apple Foldable in Höhe von 2000 bis 2500 Dollar. Seiner Ansicht nach wird es ein 7,8 Zoll großes Innen-Display, ein 5,5 Zoll großes Außen-Display und eine Rückkehr von Touch ID geben. Allerdings legt er sich nicht auf ein Startdatum fest. Derzeit stehen 2026 oder 2027 im Raum.
Ein weiterer neuer Bericht des Analysten Jeff Pu von GF Securities in Hongkong spricht davon, dass es gleich zwei Apple-Foldables gibt, die 2026 oder 2027 erscheinen: Ein iPhone und eine Art iPad/Mac-Kombination. Letzere bekommt angeblich bis zu 19 Zoll im aufgeklappten Zustand. Pu glaubt außerdem, dass die iPad/Mac-Kombination macOS als Betriebssystem nutzt – eine für Apple ungewöhnliche Entscheidung für ein Touchscreen-Gerät, wo man macOS für iPads bislang komplett ablehnt.
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(bsc)