LCD-Grafiktablett mit Full HD auf 13,3 Zoll Diagonale
Wacom stellt das Cintiq 13HD vor: ein Grafiktablett mit integriertem LCD-Panel. Mit seinem abnehmbaren StandfuĂ ist das Tablett fĂŒr den mobilen Einsatz ausgelegt.
Der Digitizer-Spezialist Wacom stellt das Cintiq 13HD [1] vor â ein Grafiktablett mit integriertem LCD-Panel. Schon der Name verrĂ€t die wichtigsten Eckdaten: 13,3 Zoll Bilddiagonale und Full-HD-Auflösung (1920 à 1080 Pixel). Wohlgemerkt handelt es sich hierbei nicht um ein eigenstĂ€ndiges Tablet bzw. einen Tablet-PC mit Android oder Windows RT, sondern um ein LCD-Tablett (oder "Pen Display"), das mit einem stationĂ€ren Computer oder einem Notebook verbunden wird. Die Treiber des Herstellers unterstĂŒtzen sowohl Mac OS X als auch Windows.
Im Unterschied zu Tablet-PCs hat das Cintiq 13HD eine matte OberflĂ€che und an der Seite zusĂ€tzliche Hardware-Tasten, die sich mit benutzerdefinierten Funktionen belegen lassen. Der griffige, batterielose Stift gibt 2048 Druckstufen an den Digitizer weiter; das ist doppelt so viel wie bei aktuellen Windows-8-Tablets [2] oder dem Galaxy Note 10.1 [3] von Samsung. DarĂŒber hinaus ĂŒbermittelt der Stift auch seine Neigung, um beispielsweise die SprĂŒhrichtung eines digitalen Airbrush zu dirigieren.
Der Stift hat die GröĂe und das Gewicht eines hochwertigen Kugelschreibers. Das obere Ende besitzt eine "Radierspitze", die Programme wie Painter und Photoshop automatisch erkennen. Die Funktionsweise des Seitenschalters auf Höhe der Fingerkuppe des Zeigefingers lĂ€sst sich frei anpassen. In einer Transportschatulle liefert Wacom mehrere Ersatzspitzen fĂŒr den Stift mit. Eine Variante hat einen höheren Reibungskoeffizienten als die Standardspitze, was das "Glasmalerei"-GefĂŒhl der harten Display-OberflĂ€che reduziert. Eine andere gibt dank einer kleinen Feder auf Druck stĂ€rker nach.
Das Cintiq 13HD wird ĂŒber zwei AnschlĂŒsse mit dem PC oder Notebook verbunden: USB zur Weitergabe der Stiftkoordinaten und HDMI zum Anschluss als externes Display. Ein dritter Anschluss dient zur Stromversorgung. Ein Spezialkabel fĂŒhrt alle drei Verbindungen gemeinsam dem LCD-Tablett zu. Das IPS-Panel soll bei Betrachtungswinkeln von bis zu 178 Grad stabile Farben wiedergeben.
Wacom hat diverse GerĂ€te dieser Art in seinem Sortiment. Das VorgĂ€ngermodell, das Cintiq 12WX, bot einen kleineren Bildschirm mit nur 1280 Ă 800 Bildpunkten. Zudem war die Anbindung an den Rechner recht umstĂ€ndlich: Damals hatte Wacom die Elektronik in eine separate Konverterbox ausgelagert, die USB, Videoanschluss und Stromzufuhr bĂŒndelte und ĂŒber ein langes Kabel an das Tablett weiterreichte. Diese musste man zusĂ€tzlich mitschleppen â fĂŒr die Zielgruppe der Notebook-Anwender besonders unpraktisch. GröĂere Modelle wie das Cintiq 22HD und das Cintiq 24HD [4] sind rein fĂŒr den Desktop-Einsatz gedacht.
Das Cintiq 13HD soll ab April verfĂŒgbar sein und 900 Euro kosten [5]. Zum Lieferumfang gehört ein abnehmbarer StellfuĂ, mit dem man das Tablett in drei Neigungswinkeln aufbocken kann. (ghi [6])
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Links in diesem Artikel:
[1] http://www.wacom.eu/index2.asp?pid=9272&spid=5&lang=de
[2] https://www.heise.de/news/Microsoft-zeigt-Surface-Pro-1815847.html
[3] https://www.heise.de/news/Erster-Eindruck-Samsung-Galaxy-Note-10-1-1662662.html
[4] https://www.heise.de/news/LCD-Tablets-neu-aufgelegt-1636112.html
[5] http://de.shop.wacom.eu/produkte/cintiq/cintiq-13hd/cintiq-13hd/541?c=1021
[6] mailto:ghi@ct.de
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