Montag: Microsoft zeigt Xbox-Neuheiten, Kritik an Internet-Grundversorgung

Spielszenen & Gameplay beim Xbox Showcase + Highlights: Starfield & Diablo + Kritik an lahmem Universaldienst + Gefahr durch 3D-gedruckte Waffen + BA.5-Variante

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Zwei Hände am Xbox-Controller

(Bild: Lenscap Photography/Shutterstock.com)

Lesezeit: 4 Min.

Die durch die Absage der Spielemesse E3 fragmentierten Ankündigungen und Präsentationen neuer Titel haben sich auf dem Xbox-Showcase fortgesetzt. Microsoft und Bethesda haben dabei einige vielfach erwartete Highlights wie Diablo und Starfield gezeigt. Schnelles Internet ist für diese Spiele nicht zwingend notwendig, aber trotzdem gibt es Kritik am neuen Universaldienst. Die Opposition spricht vom "lahmstmöglichen Internet" für alle. Daneben bestätigt die Bundesregierung, dass Waffen aus 3D-Druckern eine zunehmende Gefahr darstellen – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Nach nur mäßig vielen Ankündigungen bei Sony legten Microsoft und das 2021 übernommene Bethesda im eigenen Showcase nach. Große Neuheiten waren auch hier eher Mangelware, trotz über 30 präsentierter Spiele wie "Redfall" oder das neue "Forza Motorsport". Eine wichtige Randbemerkung war bei vielen Titeln erneut der Xbox Game Pass: Mit seinem Zugriff auf große Exklusivtitel zum Start wirkt er nach wie vor attraktiver als Sonys überarbeitetes Konkurrenz-Abo PlayStation Plus. Heise online gibt einen Überblick über die Microsoft-Veranstaltung des Xbox Showcase: "Starfield", "Redfall", "Forza" und Kojima.

Zu den Höhepunkten des Xbox-Showcase zählten die Szenen aus der kommenden Rollenspiel-Größe "Starfield", in der allerhand Gameplay-Feinheiten erläutert wurden. So gibt es Tausende frei begehbare Planeten und einen Raumschiff-Editor in "Starfield": Erste Gameplay-Szenen aus Bethesdas Sci-Fi-Rollenspiel. Zudem hat Activision Blizzard erklärt, dass "Overwatch 2" kostenfrei spielbar sein wird, und neue Spielszenen zu "Diablo 4" gezeigt, dessen Spielwelt interaktiver werden soll als bei den Vorgängern: Blizzard zeigt Necromancer im Gameplay-Video von "Diablo 4".

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Es hagelt Protest an der Verordnung über die Mindestanforderungen für das Recht auf Versorgung mit Telekommunikationsdiensten, für die der Bundesrat jetzt den Weg freigemacht hat. "Nun kommt das 'lahme Internet' für alle in der schlechtest möglichen Variante", beklagt die Linksfraktion. Was Bund und Länder beschlossen haben, sei "nicht nur peinlich, sondern im Jahr drei der Pandemie inakzeptabel". Das "Recht auf schnelles Internet" würde ad absurdum geführt, aber Netzbetreiber sind erleichtert vom neuen Universaldienst: Kritik am "lahmstmöglichen Internet" für alle.

Der Bundesregierung ist bislang kein Fall bekannt, in dem eine vollständig per 3D-Druck hergestellte Schusswaffe oder wesentliche Teile davon tatsächlich gegen eine Person eingesetzt wurden. Aufgrund des technischen Fortschritts der vergangenen Jahre geht sie aber perspektivisch davon aus, dass solche vergleichsweise einfach und günstig im Eigenbau zu produzierenden "Schießeisen" aus Plastik vermehrt zu kriminellen Zwecken genutzt werden könnten: Die Bundesregierung geht von zunehmender Gefahr durch Waffen aus dem 3D-Drucker aus.

Wie schon bei früheren Wellen scheinen höhere Temperaturen eine starke Verbreitung der Corona-Viren nicht erfolgreich zu verhindern. Portugal befindet sich trotz Wärme und einer Impfrate von 87 Prozent im Griff einer erneuten Infektionswelle. Verantwortlich dafür ist die Omikron-BA.5-Variante, die erstmalig Ende März in Portugal registriert wurde. Bereits Ende Mai dominierte BA.5 die registrierten Neuinfektionen mit 87 Prozent. Parallel dazu verzeichnete das Land wieder wachsende Zahlen bei den Corona-Hospitalisierungen und -Todesfällen. Bei uns verdoppelt sich der BA.5-Anteil wöchentlich: Setzt sich die in Portugal dominierende BA.5-Variante auch bei uns durch?

Auch noch wichtig:

(fds)