Neue iMacs mit extrem schlanker Linie
Apple verpasst seinen Desktop-Rechnern eine radikale Schlankheitskur, das GehÀuse misst an den RÀndern nur noch einen halben Zentimeter. Das Display soll zudem deutlich weniger spiegeln.
Nachdem sÀmtliche Apple-Notebooks [1] seit Juni mit Ivy-Bridge-Prozessoren und USB 3.0 ausgestattet sind, halten die Neuerungen nun auch bei den Desktop-Macs der Consumer-Schiene Einzug. Die im Mai 2011 vorgestellten iMacs [2] werden von etwas schnelleren Nachfolgern in extrem flachen GehÀusen und mit den bekannten Display-Diagonalen von 21,5 und 27 Zoll abgelöst. Am Rand sind Alu-GehÀuse und Glas nur 5 Millimeter dick, ein internes optisches Laufwerk (DVD-Brenner) haben die neuen iMacs nicht mehr.
iMac 2012 (0 Bilder) [3]
Die Frontscheibe der neuen iMacs reicht immer noch an drei Seiten bis an den Rand, ist aber auf das Panel auflaminiert und soll laut Apple um 75 Prozent weniger spiegeln. Neu sind beim iMac neben den Ivy-Bridge-Prozessoren mit jeweils vier Kernen vor allem die Grafikchips GeForce GT und GTX von Nvidia. Ein optional erhĂ€ltliches neues Laufwerk namens "Fusion Drive" verbindet die Vorteile von 128-GByte-SSD und magnetischer 1- oder 3-TByte-Festplatte. Das Laufwerk schiebt oft benutzte Dateien selbsttĂ€tig auf den Flash-Teil, fĂŒr Mac OS X Mountain Lion sehen beide aus wie ein groĂes Laufwerk. Der Benutzer mĂŒsse nichts konfigurieren, so Apple.
Flaggschiff der Komplett-Desktops ist nun der 27"-iMac mit 3,2 GHz (Turbo Boost 3,6), 8 GByte RAM, Nvidia GeForce GTX 675MX samt 1 GByte Bildspeicher, vier USB-3.0-Ports und zwei mal Thunderbolt fĂŒr 2050 Euro. Der VorgĂ€nger mit 3,1 GHz, 4 GByte RAM, AMD Radeon HD 6970M samt 1 GByte und 1 TByte HD hatte 1900 Euro gekostet. AuĂerdem gibt es noch ein 27-Zoll-Modell mit 2,9 GHz (Turbo auch 3,6 GHz) und GeForce-GTX-660M-Grafik mit 512 GByte Speicher fĂŒr 1880 Euro (bisher 1650 Euro).
Mit 21,5-Zoll-Bildschirm kostet ein bis auf die GeForce GT 650M gleich ausgestatteter iMac 1560 Euro (bisher 1450 Euro). Mit GeForce-GT-640M-Grafik und 2,7-GHz-Core-i5 (Turbo 3,2 GHz) erhĂ€lt man ihn fĂŒr 1350 Euro (gegenĂŒber 1150 Euro). Alle CPUs haben vier echte Prozessorkerne, doch nur die optional erhĂ€ltlichen Core-i7-Prozessoren beherrschen das virtuelle Verdoppeln der Kernzahl per Hyper Threading, sofern Intel die Spielregeln nicht verĂ€ndert hat. Die Preise fĂŒr Optionen wie den i7-Prozessor oder den Fusion-Speicher lassen sich im Apple-Store noch nicht einsehen, da die iMacs noch nicht bestellbar sind.
Die 21,5-Zoll-iMacs sollen noch im November ausgeliefert werden, die 27-Zöller erst im Dezember. Apple hat zudem ein 13-Zoll-MacBook mit Retina-Display [5] und ein Mac mini mit Ivy-Bridge-Architektur [6] vorgestellt, wie viele GerĂŒchteköche es vorhergesagt hatten. (jes [7])
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[2] https://www.heise.de/news/Neue-iMacs-mit-Quad-Core-Chips-und-Thunderbolt-1236671.html
[3] https://www.heise.de/bilderstrecke/937226.html?back=1735015;back=1735015
[4] https://www.heise.de/bilderstrecke/937226.html?back=1735015;back=1735015
[5] https://www.heise.de/news/MacBook-Pro-Retina-13-Brillanter-Bildschirm-und-SSD-1734950.html
[6] https://www.heise.de/news/Mac-minis-mit-neuen-Grafikchips-und-USB-3-0-1735020.html
[7] mailto:jes@ct.de
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