Panasonic: Makro- und Porträtobjektive für Micro-Four-Thirds
Mit dem 30mm f/2.8 ASPH. O.I.S. und dem f/1.7 42,5mm ASPH. POWER O.I.S. schließt Panasonic Brennweiten- und Lichtstärkelücken im Micro-Four-Thirds-System.
(Bild: Panasonic )
Kurz nach der japanischen Fotomesse CP+ hat Panasonic zwei neue Objektive für das Micro-Four-Thirds-Bajonett angekündigt. Das Lumix G Macro 30mm f/2.8 ASPH. O.I.S richtet sich mit seiner leichten Telebrennweite von Kleinbild-äquivalenten 60 Millimetern und seinem Abbildungsmaßstab von 1:1 an Makro-Fotografen. Die kürzeste Aufnahmedistanz liegt bei 10,5 Zentimetern. Die Konstruktion aus neun Linsen in neun Gruppen bietet einen Blendenbereich von f/2.8 bis f/22 und besitzt sieben Blendenlamellen. Ein Bildstabilisator soll für verwacklungsfreie Bilder sorgen.
Das Lumix G Macro 30mm f/2.8 ASPH. O.I.S. steht im Micro-Four-Thirds-System neben dem Olympus M.Zuiko Digital ED 60mm f/2.8 Macro, das eine Kleinbild-äquivalente Brennweite von 120 Millimetern bietet. Mit dem Leica DG Macro-Elamrit 45 mm f/2.8 ASPH. O.I.S. hat Panasonic noch ein weiteres Makro-Objektiv mit einer Kleinbild-äquivalenten Brennweite von 90 Millimetern im Programm. Kein anderes spiegelloses System bietet seinen Fotografen derzeit mehr Auswahl.
(Bild: Panasonic)
Dazu kündigt Panasonic mit dem Lumix G f/1.7 42,5mm ASPH. POWER O.I.S. ein weiteres Porträtobjektiv an. Seine Brennweite liegt bei 42,5 Millimetern (KB: 85 Millimeter), es startet dabei mit einer Offenblende von f/1.7. Panasonic bietet es als günstigere, lichtschwächere Alternative zum Leica DG Noctricron 42,5 mm f/1.2 ASPH O.I.S. an.
Im April sollen die beiden Objektive in den Handel kommen. Preise nannte Panasonic bisher nicht. In ersten US-amerikanischen Online-Shops sind beide Modelle bereits aufgetaucht. Dort werden sie für knapp 400 US-Dollar angeboten. (ssi)