Hotspot, aber sicher

Seite 2: Gesicherte LAN-Kopplung

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Weil Windows XP und Vista ab Werk die nötige Client-Software mitbringen, ist derzeit das Protokoll PPTP bei den VPN-Anbietern weit verbreitet. Alles, was man für den PPTP-Zugang sonst noch braucht, sind Nutzername, Passwort und die Adresse des VPN-Servers. Als Alternative zu PPTP bietet sich OpenVPN an. Viele Linux-Distributionen enthalten es schon ab Werk. Bei OpenVPN läuft die Authentifizierung über Zertifikate, die der VPN-Anbieter erstellt (mehr dazu weiter unten).

VPN-Verbindung anlegen (8 Bilder)

VPN-Verbindung anlegen

Ein Klick auf "Neue Verbindung erstellen" unter den Netzwerkaufgaben in der Ăśbersicht der Netzwerkverbindungen startet den Assistenten.

Zum Einrichten eines PPTP-VPN reichen wenige Klicks. Unter Windows XP geht das über Netzwerkverbindungen in der Systemsteuerung. Dort klickt man auf "Neue Verbindung erstellen". Die weiteren Schritte sind in der Bilderstrecke dargestellt. Bei Windows Vista klickt man im Netzwerk- und Freigabecenter in der Systemsteuerung "Eine Verbindung oder ein Netzwerk einrichten" an. Der weitere Ablauf unterscheidet sich zu dem unter XP nur visuell. Das Aktivieren der Option "Taskleisten-Symbol anzeigen" erleichtert die spätere Diagnose.

Bei Mac OS X findet man unter "Programme" den Punkt "Internetverbindung". Dort klickt man auf VPN und wählt PPTP aus. Das Paket Tunnelblick enthält einen OpenVPN-Client nebst grafischer Bedienoberfläche. Nutzer von halbwegs aktuellen Linux-Distributionen (etwa Opensuse seit 10.3 oder Ubuntu setie 7.10) können über die Softwareverwaltung PPTP- und OpenVPN-Plug-ins für den Network Manager installieren. Dort fügt man wie unter Windows menügeführt VPN-Verbindungen hinzu. Nun fehlt nur noch die passende Gegenstelle.