Multimedia mit Draft-N-WLAN
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Streaming-Clients
WLAN-Streaming-Clients mit 11n-Technik gibt es noch nicht. Buffalo oder auch Netgear haben erst für die kommenden Monate eigene Produkte in Aussicht gestellt. Wer einen Streaming-Client vom Schlage eines DVico TViX 5100 oder Netgear EVA8000 einsetzt, kann Videos auch von der eingebauten Festplatte abspielen. Praktisch sind solche Geräte auch, weil sie über den Fast-Ethernet-Port auf SMB-Freigaben im LAN zugreifen können, etwa auf NAS-Geräte mit hoher Speicherkapazität.
Show-Starter
Freilich ist eine 10-GByte-Datei wie der in HD-kodierte Film "Das fünfte Element" über Fast-Ethernet erst nach 20 Minuten aus dem NAS-Vorrat in die Video-Dose übertragen. Selbst bei einer Gigabit-Anbindung hat das bei einem Probelauf noch sieben Minuten gedauert. Für ein Instant-View-Szenario koppelt man zwei Access-Points mit 11n-Technik, sodass man die Videos direkt vom NAS-Server im LAN zum LAN-Streaming-Client übertragen kann. Dafür eignen sich Access-Points, die man im WDS-, im Bridge- oder im Client-Server-Modus betreiben kann. Dazu gehören Geräte von Apple und Edimax.
Den Streaming-Client schließt man dann über die Ethernet-Schnittstelle am Empfänger-AP an, während der Sender-AP zum Beispiel über einen Router mit dem LAN verbunden ist, in dem sich das NAS-Gerät befindet. Über das On-Screen-Menü des Streaming-Clients kann man dann Video-Dateien auf dem NAS-Gerät auswählen, die Wiedergabe anhalten oder auch Sequenzen überspringen. (dz/c't) ()