Virtuelles Netzwerk einrichten und sichern
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Fertig zum Testen
Um den neuen Server zu testen, starten Sie das Terminal-Programm PuTTY auf einem Client-PC und geben die IP-Adresse des XP-Servers als Ziel für die SSH-Verbindung an. Wenn PuTTY den Server erreicht, fragt das Programm zunächst, ob es dem öffentlichen Schlüssel des SSH-Servers vertrauen und ihn speichern darf. Das soll Anwender alarmieren, wenn jemand versucht, sie auf einen fingierten Server zu locken.
Nach der Bestätigung können Sie sich mit dem Namen und dem Passwort des zuvor freigeschalteten Benutzers anmelden. Im PuTTY-Fenster erscheint die Eingabeaufforderung des entfernten PC, wovon man sich etwa mit einem Aufruf von ipconfig überzeugen kann.
Im nächsten Schritt gilt es, einen lokalen Port des Client-PC durch die SSH-Verbindung hindurch zur VM im virtuellen Netz weiterzuleiten. Speichern Sie die Verbindung im PuTTY-Konfigurationsdialog unter einem Namen ab und wechseln Sie auf die Konfigurationsseite Connection/SSH/Tunnels. Hier tragen Sie unter „Source Port“ die Nummer 7777 als lokalen IP-Port ein, der die Verbindung entgegennimmt. Als Zieladresse („Destination“) geben Sie die IP-Adresse aus dem Host-Only-Netz ein, unter der der Windows-Server im Testnetz antwortet. Das funktioniert, weil der SSH-Tunnel auf dem XP-Host endet, sobald die SSH-Verbindung steht – und hier ist diese IP-Adresse bekannt. Dahinter geben Sie, mit einem Doppelpunkt getrennt, die Port-Nummer 3389 für das Remote-Desktop-Protokoll ein.