Virtuelles Netzwerk einrichten und sichern

Seite 3: Fertig zum Testen

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Eine Remote-Desktop-Session starten Sie, indem Sie im Windows-Dialog localhost: 7777 als Zieladresse eingeben.

Um den neuen Server zu testen, starten Sie das Terminal-Programm PuTTY auf einem Client-PC und geben die IP-Adresse des XP-Servers als Ziel für die SSH-Verbindung an. Wenn PuTTY den Server erreicht, fragt das Programm zunächst, ob es dem öffentlichen Schlüssel des SSH-Servers vertrauen und ihn speichern darf. Das soll Anwender alarmieren, wenn jemand versucht, sie auf einen fingierten Server zu locken.

Das Terminal-Programm PuTTY leitet den lokalen Port 7777 durch den SSH-Tunnel zum Remote Desktop des virtualisierten Servers weiter.

Nach der Bestätigung können Sie sich mit dem Namen und dem Passwort des zuvor freigeschalteten Benutzers anmelden. Im PuTTY-Fenster erscheint die Eingabeaufforderung des entfernten PC, wovon man sich etwa mit einem Aufruf von ipconfig überzeugen kann.

Im nächsten Schritt gilt es, einen lokalen Port des Client-PC durch die SSH-Verbindung hindurch zur VM im virtuellen Netz weiterzuleiten. Speichern Sie die Verbindung im PuTTY-Konfigurationsdialog unter einem Namen ab und wechseln Sie auf die Konfigurationsseite Connection/SSH/Tunnels. Hier tragen Sie unter „Source Port“ die Nummer 7777 als lokalen IP-Port ein, der die Verbindung entgegennimmt. Als Zieladresse („Destination“) geben Sie die IP-Adresse aus dem Host-Only-Netz ein, unter der der Windows-Server im Testnetz antwortet. Das funktioniert, weil der SSH-Tunnel auf dem XP-Host endet, sobald die SSH-Verbindung steht – und hier ist diese IP-Adresse bekannt. Dahinter geben Sie, mit einem Doppelpunkt getrennt, die Port-Nummer 3389 für das Remote-Desktop-Protokoll ein.