Warum jetzt die beste Zeit ist, Web-Developer zu werden

Seite 3: Das braucht es, um in die Webentwicklung einzusteigen

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Einer der Grundgedanken im Web ist, dass alle Schnittstellen kostenfrei, also ohne Lizenzen und Ähnliches, verwendbar sind. Auch die Spezifikationen sind öffentlich einsehbar, ohne dass eine Gebühr dafür zu zahlen oder ein Abo abzuschließen ist. Es stehen zudem kostenfreie Entwicklungsumgebungen wie Microsofts Visual Studio Code bereit. Anwendungen und Bibliotheken legen oftmals auch ihren Quelltext offen. Damit können sich Entwickler*innen aus aller Welt an der Weiterentwicklung von Software beteiligen oder von der Arbeit anderer lernen. Viele Cloud- und Hosting-Anbieter haben kostenfreie Abonnements, sodass nicht einmal für die Bereitstellung von Webanwendungen etwas zu zahlen ist. Die Hürden für den Einstieg als Webentwickler*in sind gering.

Weiterhin musst du dir nicht alles selbst erarbeiten. Es gibt massenweise Lehrmaterial, auf das du zurückgreifen kannst. So finden sich auf YouTube viele kostenfreie Tutorials zum Erlernen von Webtechniken, es gibt Bücher, Blogbeiträge und Online-Lernplattformen. Als Orientierungshilfe kann dir schließlich der Lernbereich des Mozilla Developer Network dienen.

Nahezu alle Programmiersprachen können ins Web, Webanwendungen können auf jede Plattform und der Feature-Umfang wird zukünftig nur besser. Das Web funktioniert gut als Anwendungsplattform und seine Zukunftsaussichten sind blendend – und damit vielleicht auch deine? Die beste Zeit, um Web-Developer zu werden, ist jedenfalls jetzt.

Christian Liebel
ist Consultant bei der Thinktecture AG in Karlsruhe. Dort entwickelt er moderne Cross-Plattform-Apps auf Basis von Angular und .NET Core. Christian ist begeistert von den neuen Möglichkeiten der Anwendungsentwicklung, die sich mit HTML5 und JavaScript erschließen.

(ane)