c't 10/2018
S. 183
Spielekritik
Knobelei
Aufmacherbild

Swim Out

(Lozange Lab, USK nicht geprüft, 4 bis 6 €)

Beim Bahnenziehen im Pool lässt es sich herrlich meditieren – schwömmen nicht gleichzeitig die lieben Mitmenschen kreuz und quer durchs Wasser. Im Knobelspiel Swim Out besteht die Aufgabe darin, einen Weg zur Ausstiegsleiter zu finden, ohne mit anderen Schwimmerinnen zu kollidieren.

Der Spieler steuert seine Schwimmerin rundenweise von Kästchen zu Kästchen durchs Becken. Die Konkurrenz schwimmt in jeder Runde ein Kästchen vorwärts, wobei einige Frauen mit Schwimmnudeln und -brettern mehr Platz beanspruchen.

Der Spieler muss muss alle Bewegungen beobachten, Lücken nutzen und lähmende Wasserstrudel berücksichtigen. Als Hilfsmittel dienen ihm Chlorbrillen oder Flossen für doppeltes Tempo.

Die rund 100, teils ausgefuchsten Level sind abwechslungsreich gestaltetet, sodass man der nächsten Herausforderung entgegenfiebert. Leider haben es die französischen Entwickler versäumt, einen „Undo“-Knopf einzufügen; ein falscher Schwimmzug und man beginnt das Level von vorn. Lösungshilfen gibt das Spiel nicht, indes darf man Level beliebig überspringen, wenn man einmal nicht weiterkommt.

Das originelle Art-Design erinnert an die 1950er Jahre. Insbesondere auf dem Mobilgerät zieht das hübsche und gehaltvolle Spiel anspruchsvolle Knobler in seinen Bann – mit Sommerflair und ohne In-App-Kaufgedöns. (Peter Kusenberg/hag@ct.de)

anspruchsvolle Aufgaben

hübsches Design

Spielzug nicht widerrufbar

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