c't 10/2018
S. 60
Kurztest
Präsentations-Webdienst

Fix präsentieren

Mit dem Webdienst Slides erstellt man schnell schicke Präsentationen. Auf den Folien lassen sich auch Programmcode und mathematische Formeln platzieren.

Aufmacherbild

Anders als bei Prezi arbeitet man mit Slides nicht auf einer großen Fläche. Vielmehr entsteht eine konventionelle Folienserie mit fester Reihenfolge; technisch handelt es sich um HTML, CSS und JavaScript. Beim Vorführen dient das Handy als Fernsteuerung.

Neben Textkästen, Tabellen, Bildern und Videos lassen sich auf den Folien auch Kästen für Formeln platzieren, in die der Anwender TeX-Befehle einfügen kann, sowie solche für Programmcode. Slides erkennt von ActionScript bis YAML rund 70 Sprachen und hebt die Syntax eingefügter Code-Schnipsel automatisch hervor.

Nutzer der kostenlosen Version müssen Präsentationen öffentlich sichtbar auf dem Server des US-amerikanischen Anbieters ablegen. Synchronisation via Dropbox, PDF-Export und die Möglichkeit, CSS zu editieren, sind den kostenpflichtigen Versionen vorbehalten. Wer im Team arbeiten möchte, benötigt die Team-Version.

Für viele Zwecke genügt der Funktionsumfang – beim Zusammenspiel mit Text- oder Tabellenkalkulationsprogramm haben PowerPoint & Co. aber mehr zu bieten. Die Möglichkeiten, Code zu präsentieren, machen den Webdienst für Entwickler interessant. Für alle anderen Anwender ist die Free-Version ebenfalls einen Blick wert, denn Slides funktioniert trotz englischer Oberfläche selbsterklärend. (dwi@ct.de)

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Tabelle: Slides