macOS 10.13.4 mit Licht und Schatten
Das Ende März erschienene macOS-Update 10.13.4 stört USB-Grafikerweiterungen und bringt die eGPU-Technik zum Betrieb von externen Grafikkarten an Thunderbolt-3-Macs mit.
eGPU-Grafik-Einheiten beschleunigen Metal-, OpenGL- und OpenCL-Anwendungen. Auch lassen sich Virtual-Reality-Headsets am Gehäuse nutzen. eGPU-Karten auf Basis der Polaris-Architektur (AMD Radeon RX 570, RX 580 oder Radeon Pro WX 7100) eignen sich laut Apple für die Gehäuse OWC Mercury Helios FX, PowerColor Devil Box, Sapphire Gear Box und die Sonnet-Boxen eGFX Breakaway 350W, 550W und 650W.
Karten mit AMD Radeon RX Vega 56 (AMD-Vega-56-Architektur wie Sapphire Vega 56 und XFX Vega 56) eignen sich für die Gehäuse OWC Mercury Helios FX, PowerColor Devil Box, Sonnet eGFX Breakaway Box 550W sowie 650W. Für Karten mit AMD Radeon RX Vega 64, Vega Frontier Edition Air und Radeon Pro WX 9100 (Architektur AMD Vega 64) empfiehlt Apple Sonnets eGFX Breakaway Box 650W.
Einige USB-Grafikerweiterungen und Apps kommen mit dem macOS 10.13.4 nicht zurecht. DisplayLink, Hersteller der gleichnamigen Software, warnt daher vor dem Upgrade, denn externe Bildschirme bleiben bis zu einer Lösung dunkel. Mit der Software lassen sich Videosignale per USB-Kabel vom Mac über Docks, Adapter oder USB-Displays ausgeben.
Außerdem funktionieren die Apps Duet Display, Air Display und iDisplay nicht, mit denen sich der Bildschirm auf iOS-Geräten erweitern lässt. Updates seien in Arbeit, versprechen die Hersteller. (dz@ct.de)