c't 17/2023
S. 126
Wissen
Mikrochip-Sicherheit
Bild: TSMC, KI Midjourney | Bearbeitung: c’t

Strategien gegen Trojaner

Der Kampf gegen Chip-Manipulationen

Einem Forscherteam ist es gelungen, Manipulationen an Mikrochips zu finden oder nahezu auszuschließen. Aber für Hardware-Trojaner gibt es weiter Schlupflöcher, etwa wenn sie sich in sehr kleinen Strukturen verstecken.

Von Arne Grävemeyer

Die Entwicklung und Fertigung von Prozessoren und anderen Mikrochips ist ein arbeitsteiliger Prozess mit vielen Schritten. Dabei besteht die Gefahr, dass ein Auftragsfertiger oder ein anderer Dienstleister Trojaner oder Hintertüren in den Chip einschleust.

In einem gemeinsamen Projekt untersuchte eine Gruppe von Experten der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des ebenfalls in Bochum ansässigen Max-Planck-Instituts für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP) frisch gefertigte Mikrochips mit dem Rasterelektronenmikroskop und spürte im Vergleich mit den ursprünglichen Bauplänen Manipulationen auf [2]. „Die gute Nachricht ist: Selbst minimalste Veränderungen zwischen Chipdesign und der gefertigten Hardware können so erkannt werden“, sagt Steffen Becker von der RUB.

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