Make 5/2016
S. 78
Anleitung
Aufmacherbild

Parallel-Drucker im Heimnetz

Ein alter Laserdrucker mit Parallelanschluss hat lange Jahre gute Dienste zu unerreicht niedrigen Druckkosten geleistet. Doch die Parallelschnittstelle ist bei aktuellen Rechnern weitgehend ausgestorben und ein zeitgemäßer Drucker sollte auch netzwerkfähig sein. Ist der alte Drucker somit nur noch Elektroschrott? Nicht wenn man einen Raspberry Pi mit USB-Parallel-Adapter zur Hand hat. Damit verwandelt sich der Schittstellendinosaurier in einen komfortablen und stromsparenden Netzwerkdrucker.

Der mehr als 15 Jahre alte HP Laserjet P5 hat seinen modernen Verwandten etwas Entscheidendes voraus: Seine Tonerkassetten kommen ohne den heute üblichen „Verschleißzähler“ aus. Bei Refillern bekommt man recycelte Tonerkassetten für 4000 Blatt für circa 15 Euro. Aber auch andere bewährte Drucker sollten mit dem hier vorgestellten Verfahren „online gehen“ können. Dabei besticht die Lösung vor allem durch zwei Aspekte, etwa im Vergleich mit einem als Druckerserver umfunktionierten Windows-PC: Erstens wird bedeutend weniger Strom benötigt, zweitens werden im Dauerbetrieb auftretende Windows-Schwierigkeiten vermieden. Der Raspberry Pi kann durch einfaches Ein- und Ausschalten in seinen Ausgangszustand zurückversetzt werden.

Realisiert wird die Drucklösung, wie in der Skizze zu sehen, mit zusätzlicher Hardware für unter 70 Euro: einem Raspberry Pi mit Ethernet-Anschluss, einer Speicherkarte mit lediglich 4 GB und einem USB-Parallel-Adapter für wenige Euro aus dem Versandhandel. Auch einen Drucker mit USB-Schnittstelle können Sie auf die gleiche Weise ins Netzwerk bringen. Auf den USB-Parallel-Adapter können Sie dann verzichten.

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