MIT Technology Review 12/2016
S. 96
Fokus
Ernährung

»Kann Gentechnik öko sein, Herr Niggli?«

Ökologisierung und Gentechnik: Das schien bisher unvereinbar. Dabei können Eingriffe ins Erbgut die Landwirtschaft nachhaltiger machen, meint Agrarforscher Urs Niggli.

TR: Herr Niggli, in den USA wurde im November 2015 ein Genlachs zugelassen, dessen Genom mithilfe von Gene Editing verändert wurde. Nun wächst der Fisch doppelt so schnell wie seine wilden Artgenossen. Brauchen wir solche Methoden, um trotz wachsender Bevölkerung unsere Ernährung zu sichern?

Foto: Alex Spichale

URS NIGGLI: Sicher nicht. Statt Superlachse zu züchten sollten wir lieber versuchen, unseren Fleischkonsum zu reduzieren. Allerdings gibt es durchaus Fälle, in denen der Einsatz der neuen Verfahren sinnvoll ist. Gene Editing ist nämlich nicht nur deutlich präziser als herkömmliche gentechnische Verfahren, sondern auch schneller und günstiger.

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