MIT Technology Review 10/2017
S. 82
Fokus

» Manche verstehen nicht, wofür es Gesetze gibt «

Der Systemadministrator und frühere Journalist David Gerard sieht die aktuelle Begeisterung für Smart Contracts kritisch – ohne menschliche Korrekturen und Urteilsvermögen geht es einfach nicht, sagt er.

TR: Im Zusammenhang mit Blockchain-Technologien ist zunehmend auch von Smart Contracts die Rede. Inwiefern hat beides miteinander zu tun?

Gerard: Anfangs gar nichts. Die Idee bei Smart Contracts ist, vertragliche Vereinbarungen zu automatisieren, um Recht und Wirtschaft effizienter zu machen. Das Konzept entwickelte der Informatiker Nick Szabo bereits Anfang der 1990er-Jahre. Seine Idee blieb jedoch 20 Jahre lang rein hypothetisch. Als dann Bitcoin mit seiner unveränderlichen Blockchain kam, dachten die Leute: „Das bietet Unveränderlichkeit, das können wir benutzen.“ Allerdings bietet die Skriptsprache von Bitcoin nur begrenzte Möglichkeiten. Das änderte sich erst, als Vitalik Buterin später Ethereum gründete. Es wurde zur ersten praktisch nutzbaren Plattform für Smart Contracts.

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