Technology Review Special 2017
S. 30
Medizin
Gentechnik
Aufmacherbild
Foto: Animal Press/ Barcroft Media

Am Anfang war der Lachs

Mit einem doppelt so schnell wachsenden Fisch kam das erste genveränderte Nutztier auf den Markt. Weitere Tiere, die etwa krankheitsresistent oder allergenfrei gemacht wurden, dürften bald folgen.

Wenn in Kanada fünf Tonnen Lachs über den Ladentisch gehen und dieser Umstand in Deutschland eine Meldung wert ist – dann muss es schon ein besonderer Lachs sein. Tatsächlich handelte es sich um das erste genveränderte (GV) Nutztier, das für den menschlichen Verzehr zugelassen wurde. Die Firma AquaBounty Technologies hatte ihn mit zwei neuen Gensequenzen aus anderen Fischarten ausgestattet. Dadurch legt er im Winter keine Wachstumspause mehr ein und wächst fast doppelt so schnell zur Endgröße heran, also in 18 statt 30 Monaten. Im August 2017 meldete AquaBounty erste Verkaufszahlen.

Andere Länder dürften bald folgen: Auch in den USA ist der Turbo-Lachs an sich bereits zugelassen. AquaBounty muss dort als letzte Auflage nur noch darlegen, wie Kunden über den GV-Aspekt informiert werden sollen.

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