Technology Review Special 2018
S. 30
Verkehr/Raumfahrt

Asteroid als Rohstoffquelle?

Im Sommer 2018 erreichte die Raumsonde Hayabusa 2 den Asteroiden Ryugu. Die Landungen und die geplante Entnahme von Bodenproben zeigen, wie schwierig es wird, im All Rohstoffe abzubauen.

Lange war der Asteroid Ryugu nur ein Lichtpunkt in Aufnahmen von Teleskopen auf der Erde, eine komplett unbekannte Welt. Bis ihm die japanische Sonde Hayabusa 2 im Juni näher kam. Die Kamera zeigte überraschend keinen kugelförmigen Himmelskörper, sondern einen Oktaeder – 900 Meter im Durchmesser. Und bald sah man, dass entlang des Äquators eine Gebirgskette verläuft und der Asteroid von Kratern und Felsbrocken übersät ist.

Die Sonde Hayabusa 2 bei der Annäherung an den Asteroiden Ryugu (Computergrafik). Foto: DLR

Glücklicherweise fanden die Wissenschaftler hinter der Mission sich trotzdem bald zurecht. Denn sie hatten auf dem Himmelskörper Großes vor: Eine Sonde sollte auf ihm landen, Bodenproben entnehmen und zur Erde zurückbringen. Denn Ryugu steht schon länger im Visier von Unternehmern, die den Bergbau im All erschließen wollen. Die Mission zeigt, welche Schwierigkeiten auf sie warten – und welche Erfolgsaussichten ein derartiges Unterfangen hat.

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