MIT Technology Review 1/2022
S. 86
Horizonte
Datenwissenschaft
Jennifer Chayes hat 23 Jahre für Microsoft Research geforscht und drei Labore in New York, New England und Montreal gegründet.
Foto: Christie Hemm Klok

Wie den Hass im Netz bekämpfen?

Während ihrer Zeit bei Microsoft und in der Wissenschaft hat Jennifer Chayes dafür gekämpft, Datenwissenschaft und Computing für faire Künstliche Intelligenz einzusetzen. Im Interview erklärt sie, welche Vorteile sich aus der Symbiose der Bereiche ergeben und wie das helfen kann, gegen Hass und Hetze vorzugehen.

Von Anil Ananthaswamy, Übersetzung: Dr. Jo Schilling

Jennifer Chayes kam 1987 als Professorin für Mathematik an die University of California, Berkeley. Zehn Jahre später warb Microsoft sie ab, um dort die interdisziplinäre Research Theory Group mitzugründen. Es war ihr Microsoft-Labor in New York City, das einen Bias in der hauseigenen Gesichtserkennungssoftware entdeckte. Ihr Team belegte, dass das System weiße Gesichter akkurater klassifizierte als schwarze. Diese Entdeckung veranlasste Microsoft, einen lukrativen Vertrag mit einer Polizeibehörde abzulehnen und sich daranzumachen, die Verzerrungen aus solchen Algorithmen zu entfernen. Daraus entstand in Chayes Labor die FATE-Arbeitsgruppe. FATE steht für „Fairness, Accountability, Transparency and Ethics in AI“.

Inzwischen ist Chayes stellvertretende Leiterin der Division of Computing, Data Science and Society und Dekanin der School of Information in Berkeley. Sie hat im Lauf ihrer Karriere beobachtet, wie Data Science das Computing und andere Bereiche verändert.

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