MIT Technology Review 4/2024
S. 74
Report
Neurobiologie

Wann sind wir tot?

Neue neurowissenschaftliche Erkenntnisse stellen unser Verständnis des Sterbens in Frage. Davon könnten viele Patienten profitieren.

Rachel Nuwer (Übersetzung: Ben Schwan)

So wie auf der Geburtsurkunde der Zeitpunkt vermerkt ist, an dem wir auf die Welt kommen, markiert die Sterbeurkunde den Moment, an dem wir sie wieder verlassen. Diese Praxis spiegelt allerdings nur die traditionellen Vorstellungen von Leben und Tod wider – ein binäres Konzept. Wir sind hier, bis der Schalter umgelegt wird und wir nicht mehr hier sind. Allerdings mehren sich die Anzeichen, dass es sich um ein überholtes soziales Konstrukt handelt. Sterben ist in Wirklichkeit ein Prozess ohne klare Grenze, ohne definierten Point of no Return.​

Wissenschaftler und Ärzte sind dabei, dieses differenziertere Verständnis vom Tod anzunehmen. Zieht die Gesellschaft nach, könnten die Auswirkungen für die Lebenden tiefgreifend sein. „Viele Menschen könnten wiederbelebt werden“, sagt Sam Parnia, Direktor für Intensivpflege und Reanimationsforschung am Krankenhaus NYU Langone Health.

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