Minibrennstoffzelle für tragbare Geräte
Forscher in Japan haben eine handliche Brennstoffzelle entwickelt. Innen verbrennt Wasserstoff bei 600 Grad Celsius, außen erreicht das Gehäuse kaum 20 Grad.
An der Außenhülle soll die gut isolierte, handliche Brennstoffzelle künftig nur etwa 20 Grad Celsius erreichen, ungefährlich für Mensch und Kleingeräte.
(Bild: Institute of Science Tokyo)
Mit Strom aus einem tragbaren Reaktor machen japanische Forscher um Tetsuya Yamada am Institute of Science in Tokio auf sich aufmerksam. Durch ihr mehrschichtiges Isolationssystem erwärmt sich diese Minibrennstoffzelle an der Außenhülle nur auf etwa 20 Grad Celsius, während im Inneren bei über 600 Grad wasserstoffreiche Brennstoffe mit Sauerstoff reagieren.
Aufgrund der extrem hohen Wärmedämmung ist es zudem möglich, dass der miniaturisierte Reaktor bei Raumtemperatur innerhalb von fünf Minuten auf die benötigte Betriebstemperatur hochfährt und beginnt Strom zu erzeugen. Brennstoffzellen gewinnen bei der Umwandlung von Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser direkt elektrischen Strom und können dabei einen hohen Wirkungsgrad erreichen.
Von diesem System versprechen sich die Forscher eine viermal so hohe Energiedichte wie in heute weit verbreiteten Lithium-Ionen-Batterien. Damit ließen sich aufs Vierfache verlängerte Drohnenflüge oder Roboterlaufzeiten verwirklichen, Überwachungskameras und -sensoren ohne Netzanschluss könnten entsprechend länger ohne Batteriewechsel oder Aufladung beobachten.
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