Stromverbrauch im Haushalt smart messen und Kosten senken
Balkonkraftwerke, Balkon-PV-Speicher und dynamische Tarife können die Stromkosten drücken. Voraussetzung ist allerdings die exakte Erfassung des Verbrauchs.
(Bild: Martina Bruns / KI / heise medien)
Schon in den ersten vier Wochen des Irankriegs sind Stromtarife für Neukunden in Deutschland um 16 Prozent teurer geworden. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, gegenzusteuern: Ein Balkonkraftwerk amortisiert sich binnen weniger Jahre. Mit einem Balkon-PV-Speicher nutzt man den selbst produzierten Strom auch dann, wenn die Sonne nicht scheint. Wer keinen Platz für ein Balkonkraftwerk oder eine größere PV-Anlage hat, kann mit einem dynamischen Stromtarif trotzdem aktiv werden und Energie dann nutzen, wenn sie günstig ist.
Eine wichtige Hilfe bei diesen Maßnahmen sind Messgeräte zur Überwachung des Stromverbrauchs. Denn nur, wenn der Speicher weiß, wie viel Strom der Haushalt gerade benötigt, kann er den Bedarf gezielt decken und den Bezug von Netzstrom vermeiden. Für dynamische Stromtarife ist ein Smart Meter vom Messstellenbetreiber eine Voraussetzung. Lediglich das Balkonkraftwerk alleine kommt ohne Messtechnik aus und spart einfach ab dem Einstöpseln. Aber auch dann gilt: Vielen Nutzern macht es Spaß, ihren Verbrauch per App zu verfolgen und Stromfresser zu finden. Fortgeschrittene steuern mit Systemen wie Home Assistant Geräte passend zur aktuellen Solarproduktion.
Wir geben deshalb in diesem Artikel einen Überblick über die wichtigsten Typen von Messgeräten: Leseköpfe für digitale Stromzähler, Zangenmessgeräte und Smart Meter. Einen Lesekopf, den Fritz!Smart Energy 250, haben wir in einem weiteren Artikel in der Praxis getestet. Am Beispiel des IOmeter zeigen wir in einem anderen Artikel, wie man einen Lesekopf in Home Assistant einbindet. Und wir haben vier Balkonspeicher getestet, die im Zusammenspiel mit Messgeräten automatisch im richtigen Moment die richtige Menge an Strom liefern.
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