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Jetzt vorbestellen: Das neue c’t-Sonderheft Geld & Daten

Fake-Shops, Datentracking, Abo-Zwang: Das neue c’t-Sonderheft erklärt, wie digitale Abzocke funktioniert – und wie Sie sich konkret dagegen schützen.

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Inhaltsverzeichnis

Eine Grafikkarte deutlich unter Marktpreis – bezahlt, aber nie geliefert. Eine Flugreise, die teurer wird, je öfter Sie suchen. Ein Smart-TV, der Ihr Sehverhalten protokolliert und an Werbenetzwerke meldet. Das sind keine Einzelfälle, sondern Symptome eines Systems: Daten bestimmen Preise, Produkte und Entscheidungen – und schaffen neue Angriffsflächen für Betrug.

Das neue c’t-Sonderheft „Geld & Daten“ geht diesen Mechanismen auf den Grund. Es zeigt, wie Datensammelei, Plattformlogik und Geschäftsmodelle ineinandergreifen – und warum daraus nicht nur personalisierte Werbung entsteht, sondern auch manipulative Preise, schlechter werdende Produkte und immer raffiniertere Betrugsmaschen. Auf dieser Basis zeigen wir in vier Schwerpunkten, wie Sie sich dagegen schützen können und die Kontrolle zurückgewinnen.

Sonderheft c't Geld & Daten (6 Bilder)

Der Abschnitt „Entwertung“ legt offen, warum sich viele Geräte und Programme heute schlechter anfühlen als ihre Vorgänger – obwohl sie objektiv leistungsfähiger sind. Smart-TVs, die ohne Internetverbindung kaum noch sinnvoll funktionieren, Drucker, die mit Tintenlogik und Accountzwang blockieren, Software, die als halbfertiges Produkt auf den Markt kommt und beim Kunden „reift“:

Das Heft zeigt, dass dahinter oft kein Versehen steckt, sondern Kalkül. Unter dem Stichwort „Enshittification“ erklären die Kollegen, wie Hersteller und Plattformen Produkte schrittweise umbauen – weg vom Nutzer, hin zu Daten, Abos und Kontrolle. Ergänzend analysieren die Artikel die Rolle von Monopolen und zeigen konkrete Gegenmittel: Wie Sie Geräte datensparsam betreiben, Abhängigkeiten vermeiden und Ihre Rechte wie Reparaturmöglichkeiten konsequent nutzen.

Der Abschnitt „Durchleuchtung“ zeigt, wie konsequent Unternehmen jeden Klick, jede Bewegung und jede Transaktion auswerten. Apps funken Standort, Nutzungsverhalten und Gerätekennungen an Werbenetzwerke, Browser lassen Tracker Mausbewegungen und Eingaben mitlesen, Smart-TVs protokollieren, was Sie schauen und wann Sie vorspulen.

Aus diesen Daten bauen Firmen Profile, die weit über Interessen hinausgehen: Sie leiten Persönlichkeit, Kaufkraft und Risiken ab und nutzen das für Werbung, Preise oder Bonitätsentscheidungen. Das Heft zerlegt diese Prozesse konkret – vom Datenhandel über psychologisches Targeting bis zum Schufa-Score – und zeigt, wie Sie die Datenspur sichtbar machen und begrenzen: mit angepassten Browser-Setups, restriktiven App-Berechtigungen und Werkzeugen gegen Tracking und personalisierte Werbung.

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Der Abschnitt „Sicher einkaufen“ räumt mit der Illusion auf, dass Onlinehandel transparent und fair abläuft. Preisvergleichsportale sortieren nicht zwingend nach dem günstigsten Angebot, sondern nach Provisionen und „Beliebtheit“, versteckte Versandkosten verzerren den Endpreis. Händler setzen auf künstliche Verknappung, Countdown-Timer und andere Dark Patterns, um schnelle Kaufentscheidungen zu erzwingen.

Das Heft zeigt, wie Sie Angebote systematisch prüfen, Preise realistisch einordnen und seriöse Anbieter erkennen. Es erklärt, welche Bezahlmethoden echten Käuferschutz bieten – und warum Vorkasse oder „Freunde und Familie“ riskant sind. Dazu kommen konkrete Anleitungen für Reklamation, Widerruf und Rückgabe, mit denen Sie Ihre Ansprüche durchsetzen, statt im Support-Nirwana zu landen.

Der Abschnitt „Betrugsmaschen“ zeigt schließlich, wie professionell Onlinebetrug inzwischen organisiert ist. Fake-Shops kopieren echte Angebote, nutzen hochwertige Produktfotos und formulieren rechtssichere Texte – nur um Geld oder Zugangsdaten abzugreifen. Manche liefern gar nichts, andere verschicken bewusst wertlosen Ersatz, um Zeit zu gewinnen. Besonders perfide: Bezahlvorgänge, die scheinbar legitim wirken, tatsächlich aber Login-Daten fürs Onlinebanking oder die Freigabe für neue Geräte abgreifen.

Das Heft zerlegt diese Abläufe Schritt für Schritt, benennt typische Warnsignale – vom unrealistischen Preis bis zur manipulierten Zahlungsabwicklung – und zeigt, wie Sie Shops prüfen, Transaktionen abbrechen und im Schadensfall schnell reagieren, bevor Geld oder Kontozugriff endgültig verloren sind.

Das Sonderheft „c’t Geld & Daten“ gibt es ab sofort als Heft im heise shop und im Handel für 14,90 Euro. Bis einschließlich zum 4. April erhalten Sie dies sogar portofrei nach Hause. In digitaler Form erwerben Sie es für 12,99 Euro über den heise shop oder direkt in unseren Android- und iOS-Apps. Das Bundle aus Heft + PDF erhalten Sie für nur 19,90 Euro statt 27,89 Euro.

(hag)