Hohe Spritkosten treiben Nachfrage nach Elektroautos
Die hohen Spritpreise machen E-Autos plötzlich interessant: Warum viele Käufer jetzt umdenken – und was Händler über die neue Nachfrage berichten.
Der VW e-up ist auch als Gebrauchter begehrt.
(Bild: Florian Pillau / heise Medien)
- dpa
Die sprunghaft gestiegenen Spritpreise lassen das Interesse an E-Autos wachsen. Laut einer Umfrage im Auftrag des Fahrzeugportals Mobile.de wĂĽrde sich fast jeder Zweite bei einem Autokauf von der derzeitigen weltpolitischen Lage beeinflussen lassen, wie das Portal mitteilte. Und mehr als jeder Dritte wĂĽrde bei anhaltend hohen Spritpreisen zum E-Antrieb tendieren, 43 Prozent davon bereits beim derzeitigen Preisniveau von gut zwei Euro pro Liter.
Konkret sagten 45 Prozent der Befragten, dass die aktuelle wirtschaftliche und politische Weltlage Einfluss auf die Auswahl des Antriebs hätte, wenn sie sich heute ein Auto kaufen wollten. 43 Prozent erklärten hingegen, dies hätte bei ihnen keine Auswirkungen. Knapp ein Drittel der Befragten sagte zudem, sie würden unabhängig vom Spritpreis weiter Verbrenner fahren.
Nachfrage nach neuen und gebrauchten E-Autos zieht an
Die Umfrage wurde von YouGov im Auftrag von Mobile.de durchgeführt. Zwischen 25. und 27. März wurden insgesamt 2226 Personen befragt. Die Ergebnisse sind laut Mobile.de repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren.
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Auch Mobile.de selbst berichtet von einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach E-Autos. Nach Ausbruch des Iran-Krieges habe sich die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen verdreifacht, berichtet das Portal. Auch die bisher schwache Nachfrage nach gebrauchten E-Autos sei angezogen: Händler, die ihre Fahrzeuge auf dem Portal anbieten, erhielten den Angaben zufolge 66 Prozent mehr Anfragen nach gebrauchten Elektroautos.
(fpi)