Office & SharePoint 2010: Milliardengeschäft für Partner

Anlässlich des Marktstarts von Microsoft Office 2010 und SharePoint 2010 hat der Hersteller seinen Channel-Partnern ein Milliardengeschäft in Aussicht gestellt. Nach Einschätzung von Microsoft-Manager Jeff Teper sollen Partner mit dem Verkauf und Integrationsleistungen rund um die Office-Plattform mehr als 6 Milliarden US-Dollar Umsatz generieren.

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"Über 1.000 Lösungspartner entwickeln bereits Anwendungen für Office 2010", Ralph Haupter, Deutschlandchef von Microsoft

(Bild: Microsoft)

Unternehmenskunden können seit dem 12. Mai Microsoft Office 2010 und SharePoint 2010 beziehen, Mitte Juni folgt dann der Marktstart der Pakete über den Handel. Mit der neuen Bürosoftware- und Kollaborationsplattform verknüpft der Hersteller hohe Erwartungen – ähnlich wie mit dem im Herbst 2009 eingeführten Windows 7. Während Microsoft selbst dem neuen Betriebssystem schon ein deutliches Plus verdankt, sieht Jeff Teper, Corporate Vice President, Office Business Platform, bei SharePoint und Office auch ein Milliardengeschäft für Channel-Partner.

6,7 Milliarden US-Dollar sollen Partner mit dem Verkauf und Integrationsleistungen rund um die Office-Plattform umsetzen, kündigte Teper anlässlich des Marktstarts der neuen Software an. Denn um optimal von den Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz von Office 2010 und SharePoint 2010 profitieren zu können, seien Anwender auf die Integrationsexpertise des Channel angewiesen. Dabei dürfen Partner aber auch auf die Unterstützung durch Microsoft zählen. Wie bei der Einführung von Windows 7 oder beim Thema Cloud Computing begleitet der Hersteller auch den Marktstart der Bürosoftware mit einer Schulungs- und Trainingskampagne – beispielsweise über das speziell für Händler eingerichtete Online-Trainingsportal "Sales Wissen".

Gewichtige Argumente für den Einsatz von Office 2010 und SharePoint 2010 in Unternehmen steuert unterdessen eine Produktivitätsstudie bei, die Forrester Consulting im Auftrag von Microsoft erstellt hat. Auf Basis einer Kundenbefragung kommt Forrester zu dem Ergebnis, dass sich Investitionen in Office 2010, SharePoint 2010, Exchange 2010 und den Office Communications Server 2007 R2 bereits nach knapp 8 Monaten amortisieren – der Return on Investment (ROI) liege bei über 300 Prozent. Hochgerechnet spare ein Unternehmen beim Einsatz dieser Microsoft-Anwendungen demnach mehr als zwei Arbeitswochen pro Mitarbeiter pro Jahr.

Davon will beispielsweise auch Volkswagen profitieren. Der Automobilkonzern setzt auf die weltweite Standardisierung von PC-Arbeitsplätzen und vertraut dabei auf die Kombination von Windows 7 und Office 2010. "Das Paket bietet neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit in Teams. Außerdem automatisiert diese neue Software Arbeitsschritte, für die bislang noch viele Mausklicks notwendig sind", erklärte Klaus Hardy Mühleck, CIO der Volkswagen AG. (map)